Meisterfrauen: Trio verstärkt HSG Hunsrück

Kleinich. Wenn es in den nächsten Tagen um den Einzug in die Oberliga geht, dann werden sich alle Blicke der Handballfans in Irmenach und Laufersweiler, Kirchberg und Horbruch sowie Kleinich und Gösenroth auf die Mannschaft von Trainerin Jutta Holl richten. Um den Aufstieg zu schaffen, werden die Kräfte bei der HSG Hunsrück gebündelt. "Die Mannschaft wurde mittlerweile durch Dunja Jost verstärkt. Dunja hatte beim Freundschaftsspiel in Engers nach drei Jahren Pause einen tollen Einstand", berichtet Trainerin Jutta Holl.

 

"Zudem haben wir die junge und talentierte Nele Kappes aus der weiblichen B-Jugend für die Qualifikation hochgezogen", so Holl weiter. Der Youngster habe sich "spielerisch super eingefügt", kann die Trainerin vermelden. Und noch eine weitere Verstärkung hat das Frauenteam innerhalb der Hunsrück-Handballfamilie vollendet: "Mit der quirligen Svenja Mohr aus der zweiten Mannschaft steht uns auch endlich eine weitere Linkshänderin zur Verfügung", sagt Holl, "Svenja hat bei uns im Laufe der Saison in schwierigen Spielen ohnehin schon ausgeholfen und erhöht nun die taktischen Möglichkeiten weiter." Mit dem Trio erhöht sich die Qualität der Mannschaft noch einmal, ist die Trainerin überzeugt: "Alle drei Spielerinnen sind ein Gewinn für uns,  die ohnehin schon vorhandene Ausgeglichenheit im Team wird weiter gestärkt. Auswechselungen führen zu keinem Bruch im Team und das hat uns im Laufe der Saison auch stark gemacht." Mit diesen Entscheidungen hofft man nun im Lager der HSG Hunsrück, die Basis für erfolgreiche Relegationsspiele um den Aufstieg in die Oberliga gelegt zu haben.

 

Die Aufstiegsrelegation in die Oberliga Rheinland/Pfalz / Saar:

 

30.04.16           18:00   TG Waldsee - HG Saarlouis                             

                        Rheinauenhalle Waldsee, Am Wörth 1, 67165 Waldsee

 

01.05.16          14:00   TG Osthofen- HSG Hunsrück

                        Wonnegauhalle Osthofen, Herrnsheimer Straße, 67574 Osthofen

 

05.05.16          14:00   TG Osthofen - HG Saarlouis                

                        Wonnegauhalle Osthofen, Herrnsheimer Straße, 67574 Osthofen

 

05.05.16          17:00   HSG Hunsrück - TG Waldsee

                        Hirtenfeldhalle Kleinich, Hauptstrasse 39, 54483 Kleinich

 

07.05.16          17:30   HG Saarlouis - HSG Hunsrück

                        Steinrauschhalle Saarlouis, Kurt-Schumacher-Allee, 66740 Saarlouis

 

08.05.16          18:00   TG Waldsee - TG Osthofen                 

                        Rheinauenhalle Waldsee, Am Wörth 1, 67165 Waldsee

 

 

Weitere Informationen und Berichte erhalten Sie auf www.hsg-ikh.de 

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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