Arbeitslosigkeit steigt an

Cochem. Zum Jahresende zählten die Statistiker der Arbeitsagentur im Dezember 1.175 arbeitslose Frauen und Männer im Landkreis Cochem-Zell. Das sind 185 mehr als im November, aber 257 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,5 Punkte auf 3,5 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,2 Prozent.

Eine vertraute, weil saisonbedingte Entwicklung, erklärt Frank Schmidt, Leiter der auch für Cochem-Zell zuständigen Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen. "Zwischen Herbstferien und Jahresende verabschieden sich vor allem viele gastronomische und touristische Einrichtungen in die Winterpause. Und zwar unabhängig vom Wetter. Im Gegensatz dazu stellen witterungsabhängige Betriebe ihre Arbeit erst bei starkem Frost oder Schneefall ein – in milden Wintern also womöglich gar nicht. Eine erste, weitgehend wetterunabhängige Zunahme der Arbeitslosigkeit gibt es deshalb zum Jahresende. Und sie fällt im stark touristisch geprägten Landkreis Cochem-Zell deutlicher aus als in den Nachbarregionen. Alles Weitere hängt davon ab, wie kalt es wird – und wie die Pandemie sich entwickelt."

should students be required to do community service essay http://www.ulc-bludenz.at/?length-of-masters-thesis cv writing services us wa dissertation service in malaysia Gastronomie ist ein Pandemie-Verlierer

Zweifellos habe die aktuelle Pandemielage den touristischen Betrieben – wie vielen anderen Branchen - auch im vergangenen Jahr geschadet. Verglichen mit 2020 habe sich aber zumindest die Situation am Arbeitsmarkt deutlich entspannt. "Für die Gastronomie ist es Glück im Unglück, dass sich viele jetzt, wo der Höhepunkt der derzeitigen Corona-Welle erwartet wird, ohnehin in die Winterpause verabschieden." Nichtsdestotrotz gehöre gerade diese Branche schon jetzt zu den großen Verlierern der Pandemie.

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Etwas ruhiger gehe es saisonbedingt auch auf dem Stellenmarkt zu. Dem Arbeitgeberservice wurden in den letzten vier Wochen 77 zusätzliche offene Stellen gemeldet. Insgesamt registriert die Agentur damit 476 Stellenangebote aus dem Landkreis. Das sind 96 mehr als vor einem Jahr. Bei der Bewältigung der Corona-Krise setzten viele Unternehmen auf Kurzarbeitergeld (KuG). In den letzten Monaten wurden allerdings kaum noch neue Anzeigen registriert. Im Dezember stiegen die Zahlen aber leicht an. So zeigten in den vergangenen vier Wochen 42 Betriebe für 221 Beschäftigte Kurzarbeit an. Im Dezember 2020 waren es 80 Betriebe, die für 513 Beschäftigte bei der Agentur Anzeigen einreichten. Insgesamt gingen seit Beginn der Pandemie im März 2020 aus dem Landkreis Cochem-Zell rund 1.350 Anzeigen für mehr als 10.000 Beschäftigte ein.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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