

Von Koblenz bis Lorch am Rhein verbinden die Projekte Lichtkunst mit besonderen Orten und Geschichten der Region. Historische Bauwerke, Rheinpromenaden, Aussichtspunkte und ganze Landschaftsräume werden dabei auf ganz unterschiedliche Weise in Szene gesetzt.
Rund um das zweite Oktoberwochenende (8. bis 11. Oktober) bildet Oberwesel mit den vier Spielorten Liebfrauenkirche, St. Martin, Stadtmauergarten und Klostergarten den Mittelpunkt von »rheinleuchten 2026«. Ab Einbruch der Dunkelheit (etwa 19.30 Uhr) bis 24 Uhr verwandeln sich die vier Lichtkunst-Erlebnisstationen in eine Traumwelt aus Licht und Klang. Start ist an der Liebfrauenkirche (Kirchstraße 1). Man sollte für den Besuch rund 90 bis 120 Minuten einplanen.
In Koblenz wird das Kaiserin-Augusta-Denkmal zur Bühne für Lichtkunst. In Lahnstein werden Burg Lahneck und die Kapelle auf dem Allerheiligenberg in verschiedenen Farben illuminiert. Begleitend sorgen unter anderem Kerzenführungen, eine Feuerzeremonie, Musik, gastronomische Angebote und Weinverkostungen für besondere Abenderlebnisse.
In St. Goar wird die Rheinfront der Burg Rheinfels zur eindrucksvollen Kulisse. Wechselnde Licht- und Farbwelten sowie inszenierter Nebel lassen die historische Festung immer wieder neu erscheinen. Für »rheinleuchten« ist der Ort zudem von besonderer Bedeutung: Bereits 2014 war Burg Rheinfels Hauptspielort der ersten Festivalauflage.
Auch kleinere Orte und besondere Landschaftsräume werden Teil des Projekts. In Osterspai wird das Mittelrheinherz am Langhalsweg – Deutschlands schönstem Wanderweg 2024 – mit Einbruch der Dunkelheit zu einem weithin sichtbaren Lichtpunkt über dem Rheintal. In Lorch verwandeln sich die Rheinanlagen tagsüber in einen Ausstellungsraum unter freiem Himmel. Mit Einbruch der Dunkelheit setzen dynamische Lichtinszenierungen die Bäume und Kunstwerke neu in Szene. Ein beleuchtetes Tic-Tac-Toe-Spiel lädt zusätzlich zum Mitmachen ein. Auf Burg Reichenberg wird es am Samstag, 10. Oktober, eine besondere Lichtinszenierung mit Musik sowie Speisen und Getränken geben.
»Der Mittelrhein leuchtet« zeigt damit die Vielfalt des Welterbegebiets und macht deutlich, dass Lichtkunst weit mehr kann, als historische Gebäude zu beleuchten. Sie eröffnet neue Perspektiven auf vertraute Orte, schafft Begegnungen und verbindet Menschen, Landschaft und Geschichte.
»Mit den Community-Projekten leuchtet bereits der gesamte Mittelrhein – und wir freuen uns darauf, mit ‚rheinleuchten 2026‘ in Oberwesel den Höhepunkt dieser besonderen Lichtreise zu setzen«, sagt Volker Boch, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Weitere Informationen, Tickets und das vollständige Programm gibt‘s online unter www.rhein-leuchten.de.




