

Nach Angaben des Einsatzleiters Markus Wittich bot sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte ein Bild der Verwüstung: Ein PKW war frontal mit einem Schulbus kollidiert. Im Bus befanden sich insgesamt 19 Personen, darunter auch zahlreiche Kinder. Aufgrund der Anzahl der Betroffenen wurde eine MANV-Lage (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Zunächst waren die Feuerwehren Roth und Gödenroth alarmiert worden, weitere Kräfte wurden umgehend nachgefordert.
Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Einheiten hinzugezogen, darunter weitere Feuerwehren, die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), der organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL), ein leitender Notarzt (LNA), ein Rettungshubschrauber sowie die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Rhein-Hunsrück-Kreises mit Transportkomponente und Führungsmodul. Dadurch befanden sich zahlreiche Rettungsmittel im Einsatz.
Für die 24-jährige Fahrerin des PKW kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle aufgrund ihrer schweren Verletzungen. Von den 19 Insassen des Busses wurden insgesamt sieben Personen leicht verletzt. Hierbei handelte es sich um zwei Erwachsene und fünf Kinder, wovon drei wiederum in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden. Die übrigen Betroffenen wurden vor Ort durch Notärzte untersucht und durch die PSNV betreut.
Der Pkw kam nach der Kollision im Straßenbankett neben der Leitplanke zum Stehen, der Bus rund 200 Meter weiter auf der Fahrbahn. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Zum genauen Unfallhergang ermittelt die Polizei. Die B327 bleibt zunächst in beide Fahrtrichtungen gesperrt.




