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Weichen auf schnellen Neubau gestellt

Das ging schnell: Kaum ist der verheerende Brand im Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium (JSG) erloschen, schon gibt es konkrete Vorstellungen und Beschlüsse.
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Rund 3,9 Millionen Euro will man sich in Schleiden den notwendigen Neubau des JSG kosten lassen und zeitgleich die Chance nutzen, nicht nur der Schule, sondern auch der Stadt und ihren Bürgern etwas Gutes zu tun. Das ist der erklärte Wille aller Fraktionen, die im Stadtrat Schleiden vertreten sind. Und die sind sich einig, »dass schnellstmöglich mit dem Neubau und der Wiederherstellung des durch den Brand geschädigten Gebäudeteils des JSG Schleiden begonnen werden soll«. So heißt es in einer gemeinsame Erklärung. Den Worten folgten Taten: In der letzten Sitzung des Stadtrates stellte man für das Vorhaben insgesamt 3,9 Millionen Euro in den Haushaltsetat ein. Im Gebäudetrakt A, der ein Raub der Flammen wurde, waren die Aula, die Schulklassen der Jahrgänge 5, 6 und 7, die Schulverwaltung und die Stadtbibliothek untergebracht.

Aula und Bürgerhalle in einer Funktion

Ziel ist es, eine attraktive, moderne, barrierefreie Nutzung für alle Gebäudeeinrichtungen zu verwirklichen. Die Aula soll künftig neben der schulischen Nutzung auch die Funktion einer Veranstaltungs- und Bürgerhalle mit direktem Zugang von außen erhalten. Damit die Planung zeitnah beginnen kann, ist die Verwaltung beauftragt, eine Entwurfsplanung erstellen zu lassen und dem Stadtrat schnell vorzustellen. Die Fertigstellung ist im Sommer 2020 vorgesehen, so dass ab dem Schuljahr 2020/2021 wieder alle Schüler im Gebäudekomplex des JSG an der Blumenthaler Straße unterrichtet werden können. Auch die Stadtbibliothek soll zum 1. August 2020 wieder ihre Tore öffnen. »Die Wiederherstellung und der Neubau des Gebäudetraktes ist die einmalige Chance, das derzeit schon sehr hohe Qualitätsniveau am JSG noch weiter auszubauen und somit hervorragende Bedingungen für die Schüler, Schulleitung und das Lehrerkollegium zu schaffen«, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.