Michael Nielen

Zustellstützpunkt offiziell eingeweiht

Kall. Die Deutsche Post baute an der Metallhütte in Kall einen neuen, nachhaltigen Standort.

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Die Zahlen können sich sehen lassen: 59.000 Briefe und 9900 Pakete werden jede Woche vom neuen Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Kall an 10.097 Haushalte in den Gemeinden Kall und Nettersheim verteilt. Insgesamt sind die rund 35 Mitarbeiter für 21 Bezirke zuständig.

Und diese Mitarbeiter erhielten auch gleich bei der offiziellen Einweihung des neuen Standortes ein großes Lob vom Abteilungsleiter Michael Merten. »Dieses Team ist ein ganz Besonderes«, lobte er und wies auf die Flutkatastrophe hin, die verheerende Schäden auch an den Poststandorten hinterlassen habe. So sind sämtliche Fahrzeuge am Standort Nettersheim zerstört worden, so dass man den Furhpark nun ebenfalls nach Kall verlegte.

»Sie sind«, sagte denn auch der Kaller Bürgermeister Hermann-Josef Esser, »ähnlich wie wir im Rathaus in der Kaller Ortsmitte buchstäblich abgesoffen.« Die Gemeinde Kall habe der Deutschen Post daher sehr gerne das Grundstück im Gewerbegebiet III an der Metallhütte verkauft und sei froh, dass dort ein nachhaltiger und moderner Standort für die Mitarbeiter entstanden sei.

Tatsächlich ist das gelbe Gebäude kaum zu übersehen. Michael Merten wies darauf hin, dass der Neubau bewusst modern und klimafreundlich ausgestattet wurde. So gibt es unter anderem Ladestellen für die elektrisch betriebenen StreetScooter, energiesparende LED oder eine Beheizung durch eine Gasbrennwerttherme.

Der Standortleiter Guido Stein zeigte sich jedenfalls sehr zufrieden mit dem neuen Gebäude, das eine Fläche von rund 546 Quadratmetern bietet. Die Bewährungsprobe mit dem starken Postverkehr zu Weihnachten 2021 und Ostern 2022 habe man jedenfalls bestens gemeistert. Freude kam auch über einen Kaffeevollautomaten auf, der den Mitarbeitern vor Ort zur Einweihung überreicht wurde.