

Sprungball in der Arena für das erste Pflichtspiel im Jahr 2026 ist am Sonntag, 4. Januar, um 16:30 Uhr. Abschied des 66-Jährigen "Aggy" in der Halle.
Die Moselstädter empfangen den deutschen Vizemeister ratiopharm Ulm in der SWT Arena. Das erste Ligaspiel des Jahres 2026 bringt aber auch abseits des hochklassigen Gegners eine große Besonderheit mit sich. Die Partie gegen Ulm ist das 1.111. Bundesligaspiel des Trierer Masseurs Axel „Aggy“ Mock, der den Trierer Basketball bereits seit Mitte der 1980er bereichert und nach diesem Spiel in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Sportlich hätte es für dieses besondere Ereignis kaum einen besseren Rahmen geben können, in dem die Gladiatoren – mit acht Siegen und fünf Niederlagen aktuell auf dem fünften Tabellenplatz der BBL – auf den direkten Nachbarn und punktgleichen Tabellenvierten treffen. Die Partie ist bereits ausverkauft.
Die Ulmer gehen auch diese Saison mit der Doppelbelastung aus und EuroCup ins Rennen. Der dementsprechend tiefe und hochqualitativ besetzte Kader verfügt über zahlreiche Waffen, die das Team von Headcoach Ty Harrelson zu einem nur schwer auszurechenden Gegner machen. Angeführt wird der Vizemeister aktuell von Power Forward Christopher Ledlum, der durchschnittlich 16,6 Punkte pro Spiel erzielt und dazu 6,8 Rebounds abgreift. Shooting Guard Mark Smith (13,0), Nationalspieler Chris Sengfelder (11,2) und Top-Talent Tobias Jensen (10,4) liefern die meiste offensive Unterstützung und erzielen ebenfalls zweistellige Punktewerte. Auch die weitere Rotation der Ulmer rund um Point Guard Nelson Weidemann (9,7), Center Malik Osborne (9,2), die Flügelspieler Justin Simon (8,8), Alec Anigbata (4,8) und Diego Garavaglia (4,2), sowie Routinier und Ulmer Urgestein Thomas Klepeisz (3,5) strotzt nur so vor Qualität, Talent und Erfahrung auf höchstem Niveau.
„Wir haben am Sonntag den großen Aggy-Spieltag und es ist eine Ehre dabei zu sein. Es ist eine tolle Sache, dass er sein 1.111. Spiel absolviert und das gibt uns nochmal 1.111% Extra-Motivation. Er hat so viel für den Club geleistet und es ist sehr schön, dass er dafür am Sonntag gewürdigt wird. Sportlich ist die Personallage aktuell extrem angespannt. Wir wissen bei Urald King, Behnam Yakhchali und Dexter Akanno nicht, ob sie einsatzfähig sein werden – das wird sich erst kurzfristig entscheiden. Auch bei unserer Neuverpflichtung Steven Ashworth steht noch nicht fest, ob er bereits am Sonntag spielen kann. Nichtsdestotrotz haben wir aus den letzten drei Spielen und der gesamten Reise extrem viel mitgenommen - sowohl individuell, als auch als Mannschaft. Wir treffen mit Ulm auf den deutschen Vizemeister und ein absolutes Topteam der BBL. Die Favoritenrolle liegt da sicherlich beim Gast. Es ist eine Mannschaft, die sehr dynamisch und abwechslungsreich spielt, sehr variabel ist und hohe Qualität, besonders auf den Guard-Positionen, mitbringt. Wir haben uns jetzt drei Tage gut auf sie vorbereitet und wollen auch Ulm mit viel Energie und unserem Optimismus schlagen“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der VET-CONCEPT Gladiators Trier vor dem Heimspiel gegen Ulm am Sonntag.
Quelle: Gladiators Trier


