

Mit „2000 Jahre Humor und Liedkultur in Trier" feiert am Donnerstag, 23. Juli, um 20 Uhr im Römersaal der Vereinigten Hospitien ein neues Bühnenformat Premiere. Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre UNESCO-Welterbe Trier" hat der KulturRaumTrier mit Unterstützung der Stadt Trier ein Format entwickelt, das den Humor der Stadt über nahezu zwei Jahrtausende hinweg auf die Bühne bringt.
Zeitreise durch fast 2000 Jahre
Über die Jahrhunderte hinweg haben die Menschen in Trier gelacht, gespottet, erzählt und gesungen. Wie sich der Humor mit den Menschen, ihrer Gesellschaft und ihrer Zeit veränderte, zeigt das neue Format als unterhaltsame und zugleich kulturhistorische Reise – von der römischen Antike über das karolingische Mittelalter und den Barock bis ins 19. Jahrhundert und in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen fünf historische Bühnenfiguren, die stellvertretend für ihre jeweilige Epoche den Wandel des Humors erlebbar machen und Geschichte aus der Perspektive der Menschen erzählen.
Bekannte Gesichter der Trierer Kulturszene
Für die Rollen konnte der KulturRaumTrier mehrere bekannte Persönlichkeiten der regionalen Kulturszene gewinnen: Henning Walker, Stadtführer, Musiker und Eventcreator, verkörpert den römischen Rhetoriklehrer. Als karolingischer Mönch steht der Landesmeister des Poetry Slam Rheinland-Pfalz 2025 auf der Bühne. Alf Keilen, als Kultstadtführer unter dem Namen „Der Nachtwächter" bekannt, spielt den barocken Hofnarren. Helmut Leiendecker – Musiker, Autor, Komponist, Sänger und Regisseur sowie selbst ein zeitgenössisches Trierer Original – übernimmt den Part des Humoristen des 19. Jahrhunderts. Für den Humor der Gegenwart sorgt Michael Jäger, Träger des Constantin-Comedy-Preises 2026.
Musikalisch begleitet wird der Abend vom Saarbrücker Harfenisten, Komponisten und Autor Mathis Löw. Mit eigens geschaffenen Klangwelten verbindet er die einzelnen Zeitebenen zu einer atmosphärischen Gesamtinszenierung.
Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Universität Trier
Die historischen Bühnenfiguren wurden von Peter Stablo entwickelt. Die Ausgestaltung der Rollen erfolgte gemeinsam mit Kerstin Rubas, in Zusammenarbeit mit der Universität Trier und den beteiligten Darstellern. So sind Bühnenfiguren entstanden, die Humor und Lebenswelt ihrer jeweiligen Epoche vermitteln sollen.
„2000 Jahre Humor und Liedkultur in Trier" verbindet historische Recherche, Schauspiel, Humor und Musik zu einem neuen Bühnenformat. Es soll zeigen, dass Humor mehr ist als Unterhaltung: Er erzählt vom Alltag der Menschen, von gesellschaftlichen Veränderungen, von Mut, Kritik und Lebensfreude. Das Publikum erwartet dabei keine Geschichtsstunde, sondern eine unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Reise durch fast zwei Jahrtausende Trierer Kulturgeschichte.
Termin und Tickets
Die Premiere findet am Donnerstag, 23. Juli, im Römersaal der Vereinigten Hospitien in Trier statt. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Ein Ticket der Kategorie Regional kostet 27,40 Euro. Ermäßigungen können beim KulturRaumTrier unter kultur@kulturraumtrier.de angefragt werden.
Die Idee zu dem Format stammt von Peter Stablo, der gemeinsam mit Kerstin Rubas auch für die Realisation verantwortlich zeichnet. Die musikalische Gestaltung liegt bei Mathis Löw. Veranstalter ist der KulturRaumTrier.




