Claudia Neumann

550 Besucher im Pop-up-Store: Venen-Check ist am gefragtesten

Trier. Klinikum Mutterhaus zieht erste Bilanz des Service Points in der Trier Galerie – Besucher kommen mit konkreten Anliegen, aber auch ungewöhnlichen Fragen

Lebendig durch Aktionen und persönliche Beratung: Im Pop-up-Store finden laufend Aktionstage und Beratungsangebote der Klinik und ihrer Kooperationspartner statt – hier etwa durch das Team der Geriatrie in der vergangenen Woche.

Lebendig durch Aktionen und persönliche Beratung: Im Pop-up-Store finden laufend Aktionstage und Beratungsangebote der Klinik und ihrer Kooperationspartner statt – hier etwa durch das Team der Geriatrie in der vergangenen Woche.

Bild: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen/Matthias J. Berntsen

Rund 550 Menschen haben seit der Eröffnung im Juni den Pop-up-Store des Klinikums Mutterhaus in der Trier Galerie besucht. Das zeigt eine erste Auswertung des Klinikums (Stand: 26. August). Die Besucher kamen mit Fragen zu medizinischen Angeboten und Terminen, aber auch mit ungewöhnlicheren Anliegen.

Fast jeder zweite Kontakt wegen Venen-Check

Mit rund 200 Kontakten war die Venen-Messung beziehungsweise der Venen-Check mit Abstand das häufigste Anliegen. Nach Angaben des Klinikums entfielen etwa 45 Prozent der Kontakte auf dieses Angebot. Die Untersuchungen fanden an mehreren Aktionstagen in Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus Wittlich statt.

Auf Platz zwei stehen allgemeine Terminanfragen und die Vereinbarung medizinischer Termine im Krankenhaus oder im Medizinischen Versorgungszentrum. Etwa zehn Prozent der Besucher suchten dabei Unterstützung. Gefragt waren unter anderem die Bereiche Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Radiologie, Nuklearmedizin, Gastroenterologie, Kardiologie und Chirurgie. Auch nach Ausbildungsplätzen, Jobs und Bewerbungsmöglichkeiten wurde gefragt.

Von Sonnenfinsternis bis Stillraum

Manche Besucher kamen ohne konkretes Anliegen oder wollten sich bedanken. Eine Bürgerin aus dem Landkreis Trier-Saarburg brachte im August Pralinen als Zeichen der Wertschätzung vorbei. Andere Fragen waren ungewöhnlicher: So wurde nach einer Schutzbrille für die Sonnenfinsternis gefragt, nach jahrzehntealten Unterlagen gesucht oder über die Chancen Künstlicher Intelligenz gesprochen. Der ruhige Raum im ersten Stock wurde zudem bereits zum Stillen von Babys genutzt.

Das Klinikum sieht den Pop-up-Store damit als Informationspunkt, Vermittlungsstelle und Anlaufstelle für medizinische Fragen. Der temporäre „Service Point“ befindet sich im zweiten Stock der Trier Galerie, wo auch das Blutspende-Angebot des DRK angesiedelt ist.

Mit dem Pop-up-Store will das Klinikum bereits vor der Eröffnung des neuen Medizinischen Versorgungszentrums am Viehmarkt im Frühjahr 2027 im Zentrum der Stadt präsent sein. Zugleich soll der Standort der Personalgewinnung dienen. „Der Standort verbindet Information, Beratung und persönliche Ansprache auf neue Weise“, erklärte Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger bei der Eröffnung. Der Pop-up-Store präsentiere das Klinikum zugleich als modernen und nahbaren Arbeitgeber.