

Ohne den verletzt fehlenden Nolan Adekunle und den angeschlagen auf der Bank sitzenden Behnam Yakhchali schickte Gladiators-Headcoach Jacques Schneider eine Starting Five aus Clayton Guillozet, Jordan Roland, George King, Marco Hollersbacher und Marten Linßen auf das Parkett der SWT Arena.
Von Beginn an zeigten beide Teams ein temporeiches Spiel. Während die Gladiatoren den Münchener Korb attackierten und zunächst erfolgreich waren, fanden auch die Bayern gute Abschlüsse. Eine frühe Trierer Führung von 9:8 (5. Spielminute) konnte durch einen Dreier von Steven Ashworth auf 17:12 (7.) ausgebaut werden.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel ging es mit einem knappen Rückstand von 19:21 in die erste Viertelpause.
Bayern entscheiden das zweite Viertel
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Bayern den defensiven Druck deutlich. Mit physischer Defense brachten sie die Trierer Offensive immer wieder in Schwierigkeiten und zwangen die Gladiatoren zu Ballverlusten.
So setzte sich der amtierende deutsche Meister schnell ab (22:28, 12.) und baute die Führung weiter aus. Mit 27:44 (16.) wuchs der Rückstand deutlich an.
Die Trierer fanden kein Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Gäste und gingen mit einem 37:55-Rückstand in die Halbzeitpause.
Trier kämpft, Bayern bleibt dominant
Im dritten Viertel fanden die Moselstädter wieder besser ins Spiel und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen (49:64, 25.).
Dennoch blieb die Münchener Defensive ein entscheidender Faktor. Immer wieder sorgten Ballverluste für einfache Punkte auf Seiten der Gäste. Mit 55:73 ging es in den Schlussabschnitt.
Keine Wende im Schlussviertel
Auch im letzten Viertel gaben sich die Gladiatoren nicht auf, konnten den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Die Bayern spielten ihre körperliche Stärke aus und fanden offensiv weiterhin gute Lösungen.
Bei vier Minuten Restspielzeit stand es bereits 69:97.
Für einen positiven Moment sorgte Center Yannis Steger, der in den Schlussminuten eingewechselt wurde und mit drei erfolgreichen Freiwürfen seine ersten Bundesliga-Punkte erzielte.
Zahlen und Stimmen
Beste Trierer Werfer waren Marco Hollersbacher, Marten Linßen und George King mit jeweils 10 Punkten. Das nächste Spiel findet am Samstagabend auswärts gegen Jena statt.
Die Viertel: 19:21 | 18:34 | 18:18 | 25:31
Zuschauerzahl: 5.400
Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators):
„Glückwunsch an den FC Bayern, die heute in einer wirklich guten Verfassung waren und vor allem innen extrem hochprozentig getroffen haben. Sie haben sehr gute Entscheidungen getroffen und immer den richtigen Mann gegen verschiedene Defensivsysteme von uns gefunden haben. Ich bin stolz auf mein Team, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Wir haben das erste Viertel mit zwei und die zweite Halbzeit mit sechs Punkten verloren, das heißt, dass das zweite Viertel der Bayern entscheidend war. In dieser Phase waren wir nicht konsequent genug mit dem Ball und haben viele Live-Turnover produziert, die Bayern einfache Punkte geschenkt haben. Auch das Rebounding ist zu deutlich, da geben wir zu viele Possesions ab. Glückwunsch auch an Yannis Steger, der heute seine ersten Bundesliga-Punkte erzielen konnte. Von der Freiwurflinie vor 5.400 Leuten muss man das erstmal machen und es freut uns sehr für ihn.“
Für Trier spielten: Steven Ashworth (9 Punkte), Clay Guillozet (8), Behnam Yakhchali (DNP), Marco Hollersbacher (10), Yannis Steger (3), Marten Linßen (10), Jordan Roland (9), Urald King (6), Evans Rapieque (7), JJ Mann (6), Maik Zirbes (2) und George King (10).
Beste Werfer FC Bayern München Basketball: Oscar da Silva (22), Vladimir Lucic (19) und David McCormack (13).
Quelle: Gladiators Trier




