Nico Lautwein

Flutlichtmeeting in Trier: Weltklasse kehrt ins Moselstadion zurück

Trier. Das Flutlichtmeeting feiert Anfang September seine 25. Auflage. Mit dabei sind erneut nationale und internationale Leichtathletik-Stars die ins Trierer Moselstadion kommen.

Noch rund sieben Wochen, dann wird das Trierer Moselstadion erneut zur Bühne für internationale Leichtathletik: Am Mittwoch, 2. September, findet die 25. Auflage des Volksbank Trier-Eifel-Flutlichtmeetings statt. Veranstalter ist der Silvesterlauf Trier. Eintrittskarten für das Jubiläumsmeeting sind bereits bei Vereinsticket erhältlich.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 19.30 Uhr. Bereits zuvor startet zum dritten Mal der Luxtop-Inklusionslauf, bei dem bis zu 200 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf die Bahn gehen.

Trierer Topathletinnen im Mittelpunkt

Im Fokus stehen erneut die Trierer Spitzenathletinnen Gesa Krause, Olivia Gürth und Vanessa Mikitenko, die wenige Wochen nach den Leichtathletik-Europameisterschaften im heimischen Moselstadion antreten werden. Gesa Krause beschreibt die besondere Atmosphäre des Meetings als „einfach großartig“ und stellte dort in den vergangenen beiden Jahren persönliche Bestzeiten über 800 beziehungsweise 1.500 Meter auf.

„Kernziel des Meetings ist schon seit Jahren, unsere eigenen Asse wie Gesa Krause hautnah dem Trierer Sportpublikum zu präsentieren“, sagt Hans Tilly, Vorstandssprecher des Silvesterlauf-Vereins. Gleichzeitig solle auch der Nachwuchs die Möglichkeit erhalten, mit internationalen Spitzenathleten auf derselben Bahn zu starten.

Wieder Rennen auf Weltniveau geplant

Renndirektor Berthold Mertes arbeitet derzeit daran, erneut ein internationales Teilnehmerfeld nach Trier zu holen. Sein Wunsch: ein weiteres hochklassiges 1.000-Meter-Rennen. Im vergangenen Jahr hatte der Spanier Mo Attaoui den Weltrekord nur um 29 Hundertstelsekunden verpasst. Inzwischen wurde die Bestmarke zwar vom Kenianer Emmanuel Wanyonyi verbessert, dennoch hofft Mertes erneut auf Rennen auf höchstem Niveau.

Auch ein Angriff auf den deutschen 1.000-Meter-Rekord ist nicht ausgeschlossen. Als möglicher Kandidat gilt der deutsche Mittelstreckenläufer Robert Farken, der in den vergangenen Monaten bereits zwei langjährige nationale Rekorde gebrochen hat.

„Wir wollen erneut ein Läufermeeting mit Weltklasseleistungen auf die Beine stellen“, betont Mertes. Entscheidend seien neben einem starken Starterfeld auch passende Wetterbedingungen und die Bereitschaft der Topathleten, wenige Tage nach den Meetings in Zürich und Berlin noch einmal an den Start zu gehen.

Die Veranstaltung zählt seit Jahren zu den sportlichen Höhepunkten in der Region und lockte zuletzt regelmäßig zahlreiche Zuschauer ins Moselstadion.