

Region. In der Nacht zum Mittwoch, gegen 2.30 Uhr, wurde im Industriegebiet Trierweiler ein Geldautomat gesprengt. Laut Polizei sollen mehrere Mitarbeiter der umliegenden Firmen einen lauten Knall gehört haben. Nach ersten Zeugenaussagen flüchteten zwei männliche Personen mit einem hochmotorisierten schwarzen Pkw vom Tatort in Trierweiler in Richtung B 51, teilte die Polizei weiter mit. Bei der Explosion sind der Geldautomat und der Pavillon, in dem das Gerät stand, zerstört worden. Bei der Sprengung des Geldautomaten sind keine Personen verletzt worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gelangten die Unbekannten nicht an das Bargeld im Automaten. Noch vor Ort befindlicher Sprengstoff konnte durch Spezialkräfte unschädlich gemacht werden. Für die Dauer der Tatortaufnahme musste der Bereich weiträumig bis circa 9.30 Uhr gesperrt werden. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Trier (0651-9779-5210) in Verbindung zu setzen. Die Ermittlungen dauern an. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, isti derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nur rund zwei Stunden später, gegen 4.30 Uhr in der Nacht, wurde in Simmertal (Kreis Bad Kreuznach) ein Geldautomat in die Luft gejagt. Nach ersten Informationen der Polizei handelt es sich um einen Geldautomaten der Sparkasse Rhein-Nahe. Er steht auf einem Supermarkt-Parkplatz in Simmertal. Hier wurde laut Polizei beobachtet, wie eine dunkles Auto in Richtung Kellenbachtal weggefahren ist.




