Claudia Neumann

Hier blitzt es bald exklusiv: Neue Überwachungssäule deutschlandweites Novum

Trier. Am Martinsufer wird gerade ein Blitzer vom Typ „Poliscan CDHx" aufgebaut, den es so bundesweit noch nicht gibt.
Neue Blitzersäule am Martinsufer wird aufgebaut

Neue Blitzersäule am Martinsufer wird aufgebaut

Bild: Claudia Neumann

Die Stadt Trier nimmt am Martinsufer in Kürze eine neue stationäre Anlage zur Verkehrsüberwachung in Betrieb. Die neue Säule des Typs „Poliscan CDHx" ersetzt die bisherige Anlage, die vor knapp einem Jahr bei einem Verkehrsunfall zerstört wurde.

Aufbau heute

Der Aufbau der neuen Säule erfolgt aktuell, heute, Mittwoch, 27. Mai. Im Anschluss wird die Messtechnik geeicht, bevor die Anlage regulär zur Überwachung des Straßenverkehrs eingesetzt werden kann. Die Säule ermöglicht sowohl die Ahndung von Geschwindigkeits- als auch von Rotlichtverstößen.

Neueste Generation – erstmals in Deutschland

Die neue Säule gehört zur neuesten Generation stationärer Überwachungssysteme des Herstellers Vitronic, teilt die Stadt Trier mit. Sie zeichnet sich durch eine flexible technische Ausstattung und eine moderne Bauweise aus. Bereits im Ausland erprobt, wird sie in Trier erstmals innerhalb Deutschlands aufgestellt. Die Kosten belaufen sich auf knapp 36.000 Euro.

Acht Blitzersäulen im Stadtgebiet

Die Stadt Trier verfügt insgesamt über acht stationäre Blitzersäulen. Die sogenannten Ampelblitzer stehen an den Kreuzungen Zurmaiener Straße/Castelforte, Wasserweg/Schöndorfer Straße, Martinsufer/Ausoniusstraße, Pacelliufer/Pellinger Straße, Pacelliufer/Hohenzollernstraße, Luxemburger Straße/Niederkircher Straße, Kaiserstraße/Gerty-Spies-Straße sowie Gartenfeldstraße/Ostallee. Die eingesetzten Messsysteme – aktuell drei – werden zwischen den Standorten flexibel gewechselt.

Tausende Verstöße im Jahr 2025

Im Jahr 2025 registrierten die Ampelblitzer 12.950 Geschwindigkeitsverstöße. Daraus folgten 12.150 Verwarnungen, 800 Bußgeldbescheide und insgesamt 50 Fahrverbote. Mit der neuen Anlage verfolgt die Stadt das Ziel, die Verkehrssicherheit an besonders sensiblen Standorten weiter zu erhöhen und die Einhaltung der Verkehrsregeln zu unterstützen.