

20 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus der ukrainischen Partnerstadt Isjum verbringen derzeit zwei Wochen in Trier. Die Ferienfreizeit soll ihnen eine Auszeit vom Kriegsalltag ermöglichen und Kraft für die Rückkehr in ihre Heimat geben. Organisiert wird der Aufenthalt im Auftrag der Stadt Trier vom Jugend- und Gästehaus des Bistums Trier.
Erholung und Begegnungen
Bis zum 18. Juli erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen nach Luxemburg und in den Eifelpark, einer Stadtführung, einer Schiffstour, Wanderungen, Freibadbesuchen sowie einem Comic- und Graffiti-Workshop. Auch gemeinsames Grillen und zahlreiche Begegnungen mit Menschen aus der Region stehen auf dem Programm.
Jugendpfarrer Peter Zillgen, Leiter des Jugend- und Gästehauses des Bistums Trier, betont die besondere Bedeutung des Austauschs: „Es ist uns eine Ehre und Freude, dass wir den Jugendlichen ein Stück Hoffnung mit auf den Weg geben dürfen, die hoffentlich Kreise ziehen wird in ihrer Heimat, wenn sie dorthin zurückkehren.“ Gleichzeitig beeindrucke ihn der Lebensmut der jungen Gäste trotz der Belastungen durch den Krieg.
Empfang im Trierer Rathaus
Am dritten Tag ihres Aufenthalts wurden die Jugendlichen gemeinsam mit ihren beiden Lehrerinnen im Trierer Rathaus von Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Bischof Dr. Stefan Ackermann empfangen. Beide wünschten den Gästen eine erholsame Zeit, viele schöne Begegnungen und unbeschwerte Momente fernab des Kriegsalltags.
Leibe hob die Bedeutung der Städtepartnerschaft hervor: „Gerade Begegnungen zwischen Jugendlichen schaffen Verständnis füreinander und zeigen, dass uns oft mehr verbindet als uns trennt.“
Gemeinsames Engagement für die Städtepartnerschaft
An der Gestaltung der Ferienfreizeit beteiligen sich neben dem Jugend- und Gästehaus des Bistums Trier auch mehrere deutsch-ukrainische Vereine, darunter die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Trier, die Deutsch-Ukrainische Kulturbrücke, der Verein DACH sowie der Netzwerkhafen Ukraine. Beim Empfang bedankte sich der Oberbürgermeister ausdrücklich für deren Engagement.
Die Jugendlichen aus Isjum bedankten sich ihrerseits mit Gastgeschenken und präsentierten einen traditionellen Tanz aus ihrer Heimat. Die bereits dritte Ferienfreizeit dieser Art soll die seit 2024 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Trier und Isjum weiter mit Leben füllen und den jungen Menschen Hoffnung und neue Kraft für ihren Alltag in der Ukraine mitgeben.




