

Die Teilnehmer der zweiten Runde der Fußverkehrs-Checks in Rheinland-Pfalz stehen fest. Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther überreichte den zehn Gewinnerkommunen im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau ihre Urkunden. Dazu waren sowohl die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister als auch Mitarbeitende der Fachebene eingeladen. Eine unabhängige Jury hatte die Kommunen ausgewählt.
„Wir freuen uns sehr, dass auch die zweite Runde unserer Fußverkehrs-Checks bei den Kommunen auf so großes Interesse stößt“, betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther bei der Bekanntgabe der Gewinner-Kommunen im Wirtschaftsministerium in Mainz.
Innenstädte attraktiver gestalten
„Mit den Fußverkehrs-Checks machen wir den Kommunen ein niederschwelliges Angebot, ihre Innenstädte, ihre Dorfzentren attraktiv zu gestalten. Das erhöht die Aufenthaltsqualität und auch die Aufenthaltsdauer, wodurch die Innenstädte und Zentren belebt werden, wovon auch der Handel, die Cafés und Restaurants sowie Tourismus und Kultur profitieren. Die Fußverkehrs-Checks sind somit eine wichtige Maßnahme in unserem Instrumentenkasten der „Innenstädte der Zukunft“, betonte die Staatssekretärin.
Attraktive Wegeverbindungen ermöglichen es Fußgängern, sich sicher und unbeschwert zu bewegen. Dadurch halten sie sich gerne in der Innenstadt oder im Ortskern auf und nehmen die Angebote von Handel, Gastronomie und Kultur ganz anders wahr als andere Verkehrsteilnehmer.
Ein Fußverkehrs-Check ist ein partizipatives Verfahren, bei dem die Situation des Fußverkehrs vor Ort gemeinsam mit Bürgerschaft, Politik und Verwaltung untersucht und diskutiert wird. Er trägt dazu bei, sichere und attraktive Fußwege zu schaffen und den Fußverkehr stärker in das Bewusstsein zu rücken.
Zehn Kommunen ausgewählt
Die Fußverkehrs-Checks 2026 stehen unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ – denn attraktive Fußwege bedeuten mehr Lebensqualität und sind zugleich ein Plus für Handel und Gastronomie, Tourismus und lokale Wirtschaft. Für die Fußverkehrs-Checks 2026 hatten sich 28 Kommunen beworben.
Folgende Kommunen wurden ausgewählt und dürfen sich auf die Checks freuen (alphabetische Reihenfolge):
• Bad Neuenahr-Ahrweiler
• Birkenfeld
• Kandel
• Neustadt/WStr.
• Oppenheim
• Pirmasens
• Rockenhausen
• Saarburg
• Speyer
• Trier
Checks starten in Kürze
In der Auswahl sind große, mittlere und kleine Kommunen, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte gesetzt haben und daher die breite Palette der Fußverkehrsförderung sehr gut abbilden können. Somit können die Ergebnisse der Fußverkehrs-Checks auch gut auf andere Kommunen übertragen werden.
Die Fußverkehrs-Checks starten in Kürze und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Der Ablauf folgt einem standardisierten Verfahren: In einem Auftaktworkshop werden die Routen der Begehungen festgelegt und erste Hinweise und Anregungen gesammelt. Danach folgen zwei Begehungen als Herzstück des Formats sowie ein Abschlussworkshop, in dem konkrete Maßnahmenempfehlungen diskutiert und weitere Schritte vereinbart werden.
Aufbauend auf Begehungen und Workshops erhalten die Kommunen unter anderem einen Status-quo-Bericht, eine Stärken-Schwächen-Analyse, einen Maßnahmenplan mit Prioritäten sowie Anregungen zur Verstetigung der Fußverkehrsförderung.
Fachlich begleitet werden die Fußverkehrs-Checks 2026 durch zwei kooperierende Fachbüros (Sweco GmbH und Planungsbüro VIA eG). Die Fußverkehrs-Checks werden vom MWVLW finanziert.




