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Nico Lautwein

Nächstes Spitzenspiel in der ProA - Die Gladiators gastieren bei den Uni Baskets Münster

Trier. Am Samstag treten die fünftplatzierten Gladiatoren bei den viertplatzierten Uni Baskets an. Das Preseason-Testspiel endete mit einem Sieg für Trier.
Der Center der Gladiators Trier mit der Nummer 44:

Der Center der Gladiators Trier mit der Nummer 44: "Marko Bacak"

Bild: SIMON ENGELBERT

Am Samstag (Tip-Off: 19:30 Uhr) treten die fünftplatzierten Gladiatoren bei den viertplatzierten Uni Baskets an. Preseason-Testspiel endete mit Sieg für Trier.

Nach der ersten Heimniederlage der Saison am vergangenen Wochenende gegen Medipolis Jena, sind die RÖMERSTROM Gladiators Trier am Samstag wieder in der Ferne gefordert. Bei den Uni Baskets Münster absolvieren die Moselstädter den 9. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga und bekommen es dabei mit einem der aktuell wohl heißesten Teams der gesamten Liga zu tun. Bereits in der Saisonvorbereitung standen sich die beiden Kontrahenten gegenüber, in der Mäusheckerhalle schlugen die Gladiatoren die Baskets im Sommer mit 79:70. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart legten die Münsteraner zuletzt einen starken Lauf von sechs Siegen in Folge hin und steht somit punktgleich mit den Gladiatoren auf dem vierten Platz der ProA-Tabelle. Um weiter den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten geht es für die Moselstädter also um wichtige Punkte in der Halle am Berg Fidel.

Fakten zum Spieltag

Neben dem Abgang ihres letztjährigen Leistungsträgers Andreas Seiferth und des Erfolgstrainers Björn Harmsen hielten die Uni Baskets einen großen Teil ihres Kaders zusammen. Topscorer und Big Man Adam Touray (14 Punkte pro Spiel), die beiden Aufbauspieler Jasper Günther (8,9) und Hilmar Petursson (8,9), sowie die Münsteraner Urgesteine Cosmo Grühn (8,1) und Stefan Weß (6,3) spielen auch diese Saison eine wichtige Rolle im System von Headcoach Götz Rohdewald. Dazu verpflichtete man mit Jonas Weitzel einen ProA-erfahrenen Big Man von Ligakonkurrent Artland und mit Nathan Scott (13,2 Punkte pro Spiel), Avi Toomer (10,4) und Carlos Carter (9,9) drei offensivstarke US-Amerikaner, die ebenfalls viel Verantwortung im Münsteraner Spiel übernehmen. Letzterer fiel jedoch zuletzt verletzt aus und wird wohl auch im Spiel gegen Trier nicht mitwirken können. Im statistischen Teamvergleich wird deutlich, dass Münster vor allem aus dem Drei-Punkte-Bereich eine Menge Gefahr ausstrahlt - 37,2% Trefferquote als Team bedeutet den drittbesten Wert im ligaweiten Vergleich. Auch im Rebound gehört Münster zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 41,8 Teamrebounds stehen die Uni Baskets auch in dieser Kategorie auf dem dritten Platz im Ligaranking, die Gladiatoren belegen hier den zweiten Platz mit 42,6 Rebounds pro Spiel. Lediglich bei den verteilten Vorlagen bleiben die Münsteraner etwas hinter dem Durchschnitt und stehen mit 14,1 Assists pro Spiel auf dem drittletzten Platz in dieser Kategorie.

Sportlicher Leiter Jacques Schneider über Münster 

"Münster ist sicherlich eins der Überraschungsteams der Liga bisher. Sie spielen mit sehr viel Energie, Freude und Leichtigkeit. Der neue Coach scheint die Mannschaft sehr, sehr gut zu motivieren. Das Spiel von Münster ist durch den Ausfall von Carter natürlich etwas eingeschränkt, in der Partie gegen Koblenz lief viel über innen als auch über die Werfer von außen. Wir haben uns in dieser Woche extrem gut vorbereitet und ich glaube, dass wir - auch wenn wir auswärts spielen - als Favoriten in dieses Spiel gehen. Wenn wir unser Spiel umsetzen haben wir sicherlich eine gute Chance Münster zu schlagen und haben viel aus unserer Niederlage gelernt, haben Schlüsse gezogen und wollen diese Dinge besser umsetzen als im letzten Heimspiel", sagt Jacques Schneider, sportlicher Leiter und Co-Trainer der RÖMERSTROM Gladiators Trier.


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