Nico Lautwein

Neujahr Trier 2026: Tausende feiern den Jahreswechsel an der Porta Nigra

Trier. Tausende Menschen haben in der Innenstadt rund um die Porta Nigra den Jahreswechsel gefeiert. Trotz einzelner gefährlicher Situationen blieb die Silvesternacht deutlich ruhiger als im Vorjahr.

Mit einem großen Besucherandrang ist in der Stadt das neue Jahr 2026 begrüßt worden. Tausende Menschen versammelten sich in der Silvesternacht rund um die Porta Nigra, um gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern.

Feuerwerk vor allem im Bereich der Porta Nigra

Während auf dem Trierer Hauptmarkt am 31. Dezember und 1. Januar eine Feuerwerks-Verbotszone galt, wurde vor allem im Bereich der Porta Nigra zahlreich Feuerwerk gezündet. Raketen und Batterien erleuchteten dort den Himmel über der Stadt.

Polizei mit starkem Kräfteaufgebot im Einsatz

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um aggressive Böllerwürfe und mögliche Auseinandersetzungen frühzeitig zu verhindern. Tatsächlich kam es vereinzelt zu gefährlichen Situationen: Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, die teilweise aus der Hand gezündet wurden, flogen einige Raketen in die Menschenmenge.

Deutlich ruhiger als im Vorjahr

Ein Chaos wie am Neujahr 2025 blieb jedoch aus. Zwar gab es auch in diesem Jahr Verletzte durch Feuerwerkskörper, zu denen Rettungswagen ausrücken mussten, insgesamt verlief die Nacht aber deutlich ruhiger. Eine Sprecherin der Polizei erklärte dazu:
„Dort, wo es große Menschenansammlungen gibt, kommt es immer wieder zu kleineren polizeilichen Einsätzen. Aber insgesamt sind wir mit dem Verlauf sehr zufrieden.“

Feuerwehr hatte im Vorfeld zur Vernunft aufgerufen

Bereits im Vorfeld hatte Triers Feuerwehrchef Andreas Kirchartz an die Vernunft der Feiernden appelliert. Sollte es zu Einsätzen wegen medizinischer Notfälle oder Bränden kommen, bat er darum, den Einsatzkräften ungehindert ihre Arbeit zu ermöglichen. Zudem mahnte er:
„Bitte verwenden Sie Raketen und Böller nur so, wie vorgeschrieben.“ Keinesfalls dürften andere Menschen gefährdet oder fremdes Eigentum beschädigt werden.

Text: Florian Blaes