

Die Porta Nigra wird in den kommenden Jahren umfassend gereinigt und instand gesetzt. An dem fast 1.900 Jahre alten römischen Stadttor, das als Wahrzeichen der Stadt gilt, haben erste Vorbereitungen bereits begonnen: Das Gerüst am Ostturm wurde inzwischen aufgebaut.
Wie der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) mitteilte, konzentrieren sich die Arbeiten zunächst auf die Südfassade am Ostturm. Nachdem in den vergangenen Tagen das Gerüst errichtet wurde, sollen die eigentlichen Restaurierungsmaßnahmen im Februar beginnen.
Geplant ist eine gründliche Reinigung der Fassade. Die für die Porta Nigra charakteristische dunkle Färbung soll dabei bewusst erhalten bleiben. Bis zum Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten am Ostturm abgeschlossen sein.
Nach Abschluss der Maßnahmen am Ostturm wird das Gerüst abgebaut und vor dem Westturm erneut errichtet. Dort sollen die Arbeiten 2026 fortgesetzt werden. Insgesamt ist vorgesehen, die Sanierung der Südfassade bis Ende 2027 abzuschließen.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach Angaben des LBB auf rund eine Million Euro.
Trotz der Bauarbeiten bleibt das UNESCO-Weltkulturerbe weiterhin für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Der Durchgang durch das Tor am Ostturm bleibt während der gesamten Sanierung offen – auch für Rettungsfahrzeuge.
Zum Schutz der Passanten wird ein Gerüsttunnel eingerichtet. Im zweiten Jahr der Bauarbeiten soll der Durchgang sogar vollständig frei bleiben. Anders verhält es sich am Westturm: Dort wird der seitliche Durchgang für die gesamte Dauer der Arbeiten gesperrt, da dieser Bereich für Geräte und Materialien benötigt wird.
Mit der Sanierung soll sichergestellt werden, dass eines der bedeutendsten Bauwerke aus der Römerzeit auch für kommende Generationen erhalten bleibt. Die Porta Nigra ist seit Jahrhunderten eng mit der Geschichte der Stadt verbunden und zählt zu den bekanntesten Monumenten Deutschlands.




