Nico Lautwein

Rückspiel gegen Ulm: Gladiators Trier reisen zum Vizemeister

Trier/Ulm. Nach dem Hinspielsieg gegen Ulm wartet auf die Moselstädter nun das Rückspiel beim Vizemeister. Tip-Off in der ratiopharm Arena ist am Sonntag um 15 Uhr.
Nolan Adekunle mit der Nummer 22 bei den Moselstädtern.

Nolan Adekunle mit der Nummer 22 bei den Moselstädtern.

Bild: Simon Engelbert

Am 04. Januar erst trafen die Gladiators Trier und ratiopharm Ulm im Rahmen von Axel „Aggy“ Mocks 1.111 Ligaspiel in der SWT Arena aufeinander. Gut einen Monat später bereits stehen sich die beiden Team im Rückspiel der laufenden BBL-Saison gegenüber. Das Hinspiel in der SWT Arena endete mit einem 100:89-Heimsieg der Gladiatoren, in dem Steven Ashworth ein eindrucksvolles Debüt mit 16 Punkten und neun gespielten Assists feierte. Nach der knappen Heimniederlage gegen ALBA Berlin am vergangenen Spieltag rangieren die Moselstädter mit 11 Siegen und sechs Niederlagen weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz der BBL, Vizemeister Ulm steht aktuell auf dem siebten Rang und feierte bisher zehn Siege bei acht Niederlagen. Seit dem Hinspiel Anfang Januar steht Ulm bei einer Bilanz von zwei Siegen und ebenso vielen Niederlagen. Einem 72:59-Erfolg über Braunschweig folgten zwei Niederlagen gegen die Kellerkinder Hamburg (82:84) und Heidelberg (77:79), bevor Ulm sich am vergangenen Spieltag mit einem 79:62-Erfolg über Tabellenführer FC Bayern München eindrucksvoll zurückmeldete.

Ulm mit ausgeglichenem Kader

Statistisch wird das Ulmer Team weiterhin von den US-Amerikanern Chris Ledlum (16,6 Punkte pro Spiel) und Mark Smith (13,3) angeführt. Auch Nationalspieler Chris Sengfelder (11,7) und Top-Talent Tobias Jensen (11,3) liefern zweistellige Punktewerte im Durchschnitt. Point Guard Nelson Weidemann, der den Ulmern im Hinspiel in Trier fehlte, erzielt im Schnitt 9,2 Punkte pro Spiel und führt damit die weitere deutsche Rotation um Alec Anigbata (6,4) und Routinier Thomas Klepeisz (3,5) an. Mit Flügelspieler Justin Simon (8,6) und Center Malik Osborne (8,1) verfügt das Team über weitere bundesligaerfahrene Akteure, die viel individuelle Klasse mitbringen. Ergänzt wird das Ulmer Team durch die hochtalentierten Diego Garavaglia (3,4), Teo Milicic (1,7) und Mohamed Diakite (1,2). Mit dem 2,11 Meter-Center Joel Soriano, der erst kürzlich aus dem spanischen Zaragossa nach Ulm wechselte, verstärkte sich der Vizemeister zusätzlich auf der Inside-Position. Auf Trierer Seite wird Clayton Guillozet nach der Geburt seines ersten Kindes wieder in die Mannschaft zurückkehren und die Gladiatoren reisen somit mit voller Kaderstärke nach Ulm.

Trainer Schneider erwartet intensive Partie

„Wir treffen mit Ulm auf eine Mannschaft, die sich in den letzten Wochen gefangen hat. Vor allem gegen Bayern haben sie einen eindrucksvollen Sieg geholt. Sie sind zwar international ausgeschieden, aber wir wissen natürlich um die individuelle Qualität des Teams. Ulm zeichnet auch sich durch eine ganz besondere Atmosphäre in der Halle aus und es wird etwas ganz Neues dort anzutreten. Sie haben sich auf der Inside-Position verstärkt und mit Klepeisz kommt ein Spieler zurück, der in den letzten Jahren schon auf höchstem Level gespielt hat. Wir wollen natürlich daran anknüpfen, was wir im Hinspiel sehr gut gemacht haben. Wir müssen uns defensiv und im Rebound dafür sicherlich steigern im Vergleich zum Spiel gegen Berlin. Wir wollen unser Spiel und mit Tempo spielen und selbstbewusst auftreten, um solange wie möglich im Spiel zu bleiben und unsere Siegchancen am Ende zu erhöhen“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der Gladiators Trier.

Quelle: Gladiators Trier


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