Nico Lautwein

Speed-Week in Trier: Mehr als 9.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt

Trier. Mehr als 9.000 Geschwindigkeitsverstöße hat die Polizei während der europaweiten Speed-Week registriert. In 14 Fällen waren die Überschreitungen so hoch, dass ein Fahrverbot droht.

Symbolfoto

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Bild: Unsplash

Mehr als 9.000 Geschwindigkeitsverstöße innerhalb einer Woche: Das ist die Bilanz der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“ im Bereich des Polizeipräsidiums Trier. In 14 Fällen ziehen die Verstöße ein Fahrverbot nach sich.

9.259 Verstöße innerhalb einer Woche

Vom 3. bis 9. August lag der Schwerpunkt der Verkehrskontrollen europaweit auf überhöhter Geschwindigkeit.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Trier kamen unter anderem Blitzer, Blitzeranhänger, Lasermessgeräte und weitere mobile Kontrollen zum Einsatz. Insgesamt registrierte die Polizei dabei 9.259 Geschwindigkeitsverstöße. In 14 Fällen waren die Überschreitungen so gravierend, dass ein Fahrverbot folgt.

Geschwindigkeit als Unfallursache

Nach Angaben der Polizei steht bei der Kontrollwoche nicht allein die Ahndung möglichst vieler Verstöße im Mittelpunkt. Ziel seien vor allem Prävention und die Sensibilisierung für überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache.

Im Jahr 2025 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Trier insgesamt 1.837 Verkehrsunfälle durch nicht angepasste Geschwindigkeit verursacht. Bei 637 dieser Unfälle kamen Menschen zu Schaden, 14 Menschen starben.

Als nicht angepasste Geschwindigkeit gelten dabei nicht nur Überschreitungen des Tempolimits. Dazu zählt auch, wenn Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht ausreichend an Wetter, Straßenverhältnisse oder die eigenen Fähigkeiten anpassen.

Quelle: Polizeipräsidium Trier