Nico Lautwein

SSV Trier steigt in die 2. Bundesliga auf: Schwimmerinnen glänzen mit neuen Rekorden 

Trier. Der SSV Trier sorgt zum Jahreswechsel für Aufsehen: Die Schwimmerinnen steigen in die 2. Bundesliga auf, stellen neue Rheinlandrekorde auf und glänzen bei internationalen Wettbewerben.

Die Aufsteigerinnen (stehend 3. v.l. Charlotte Weinandy, 4. v.l. Eva-Sophie Lichter und ganz rechts Magdalena Benzmüller)

Die Aufsteigerinnen (stehend 3. v.l. Charlotte Weinandy, 4. v.l. Eva-Sophie Lichter und ganz rechts Magdalena Benzmüller)

Bild: SSV Trier

Bundesliga-Aufstieg und Rheinlandrekorde

Die Schwimmerinnen des SSV Trier sorgen zum Jahreswechsel weiter für Furore. Besonders hervorzuheben ist der Aufstieg des Damenteams der SG Rhein-Mosel in die 2. Bundesliga. Das Team, in dem Charlotte Weinandy und Eva-Sofie Lichter zentrale Rollen spielen, sicherte sich diesen Erfolg bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in der Landesliga. Der Deutsche Schwimmverband bestätigte den Aufstieg am vergangenen Wochenende offiziell. Dies ist bereits der zweite große Erfolg für die Mannschaft binnen weniger Monate, nachdem sie im November 2025 den 5. Platz in der 4x100 Meter Lagenstaffel bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften belegte.

Individuell glänzen die Trierer ebenfalls: Kimi Kasper stellte bereits im Dezember einen neuen Rheinlandrekord über 50 Meter Schmetterling in der offenen Klasse auf und sicherte sich damit vorzeitig die Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Juni 2026. Auch Eva-Sofie Lichter konnte sich über 50 Meter Brust qualifizieren.

Die Männer des SSV Trier verpassten nur denkbar knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga, trotz eines Rheinlandrekords auf der Kurzbahn in der offenen Klasse und gleich drei neuen Vereinsrekorden durch Kimi Kasper.

EuroMeet Luxemburg: Trierer mitten im Weltklassefeld

Das internationale EuroMeet in Luxemburg bot den Schwimmern des SSV eine hervorragende Möglichkeit, sich mit Weltklasseathleten zu messen. Über 3.000 Meldungen aus 19 Ländern, darunter Kanada, Ukraine, England und Ägypten, wurden registriert. Das Event war gleichzeitig auch eine Qualifikationschance für die Commonwealth Games, sodass das Feld hochkarätig besetzt war.

Die Trierer Schwimmer präsentierten sich in der Juniorenklasse stark und sammelten wertvolle Erfahrungen. Die besten Platzierungen waren:

  • Kimi Kasper: 12. Platz über 50 m Schmetterling, 16. Platz über 50 m Brust

  • Eva-Sofie Lichter: 16. Platz über 50 m Brust

  • Charlotte Weinandy: 27. Platz über 50 m Rücken

  • Loreena Tonkaboni (Erstteilnehmerin, Jugendklasse): 13. Platz über 50 m Rücken

In den genannten Disziplinen lag die Zahl der Starter jeweils jenseits der 150, was die beachtlichen Platzierungen unterstreicht.

DuKi-Cup in Dudweiler: Nachwuchs in Bestform

Während die Aktiven beim EuroMeet auf internationalem Parkett schwammen, glänzte der Trierer Nachwuchs beim DuKi-Cup in Dudweiler. Zehn junge Schwimmerinnen und Schwimmer des SSV gingen an den Start, fast alle schwammen persönliche Bestzeiten. Besonders hervorzuheben ist die 4x50-Meter-Freistilstaffel der Mädchen, die in reiner Besetzung des Jahrgangs 2015 den Sieg holte.

Insgesamt konnte der SSV folgende Platzierungen erzielen:

  • 6 erste Plätze

  • 2 zweite Plätze

  • 7 dritte Plätze

  • 10 weitere Platzierungen in den Top 6

Ein weiteres Highlight war der neue Vereinsrekord von Lisanne Wunder (Jahrgang 2017), die über 25 Meter Rücken-Beine einen neuen Rekord aufstellte.

Blick nach vorn: Doppelstart in Simmern und Pirmasens

Schon am kommenden Wochenende geht es für die SSV-Aktiven weiter mit einem Doppelstart. In Simmern kämpfen die Schwimmer in der Verbandsliga in vier Mannschaften um den Aufstieg in die Landesliga – eine Chance für den Nachwuchs, den Erfolgen der Damenmannschaft nachzueifern. Parallel dazu geht es in Pirmasens für die jüngeren Schwimmer um die Normen für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im März.

Mit dem Bundesliga-Aufstieg, neuen Rekorden und starken internationalen Leistungen startet der SSV Trier selbstbewusst ins neue Schwimmjahr. Die nächsten Herausforderungen sollen bereits vor der Tür stehen.

 


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