

Seit 2021 konnten Besucher von Veranstaltungen in der Arena, der Europahalle, der Tuchfabrik und weiteren städtischen Kultureinrichtungen ihr Veranstaltungsticket automatisch als Fahrschein im gesamten VRT-Verbundgebiet nutzen. Damit ist bald Schluss: Stadtvorstand und Dezernatsausschuss haben einer Verlängerung des KombiTicket-Vertrags nicht zugestimmt.
Ein Ticket für Bus, Bahn und Bühne — für 65 Cent
Das Modell war einfach: Pro Veranstaltungsticket zahlten die Kultureinrichtungen 65 Cent an den VRT — Kosten, die meist auf den Eintrittspreis umgelegt wurden. Laut einer Erhebung der Universität Trier nutzten 2025 rund 8,5 Prozent der Besucher, die vom Angebot wussten, das KombiTicket. Der VRT hatte den Preis trotz allgemeiner Tariferhöhungen stabil gehalten — der eigentliche Wert läge inzwischen bei 75 Cent.
VRT: Rückschritt für Klimaschutz und Fahrgäste
Der Verkehrsverbund bedauert die Entscheidung deutlich. Das KombiTicket sei ein bewährtes Instrument, um auch Menschen, die sonst nie Bus fahren, für den ÖPNV zu gewinnen — gerade angesichts der Verkehrs- und Parkprobleme in Trier. Einzelne Kultureinrichtungen können künftig individuelle KombiTicket-Verträge mit dem VRT abschließen. Alle Infos dazu unter www.vrt-info.de/freizeit/kombiticket.




