Trierer Bischofsgarten wird Alpaka-Gnadenhof
Im Garten des Trierer Bischofs Stephan Ackermann sollen bald neben den Dom-Bienen auch zwei Alpakas leben. Die Alpaka-Brüder Pedro und Paolo sollen auf das Gelände zwischen Bischofshof und Generalvikariat ziehen.
Alpakas aus Bolivien
Der Bischof lernte die Tiere nach Angaben des Bistums bei einem Besuch im bolivianischen Partnerland der Diözese kennen. Dabei habe er erfahren, dass Pedro und Paolo wegen ihres Alters künftig nicht mehr als Lastentiere eingesetzt werden könnten und ihnen sonst die Schlachtung drohe. „Ich war beeindruckt von der sanften Art dieser wundervollen Tiere. Hier musste schnell eine Lösung her“, wird Ackermann zitiert. Nach Abstimmungen mit der Domrendantur und der zuständigen Behörde sei der Plan gefasst worden, die beiden Tiere nach Deutschland zu holen. Ackermann erklärt, er habe sich in den vergangenen Monaten zur Haltung von Alpakas informiert und auch auf einem Alpaka-Hof in der Region hospitiert. „Besonders das milde Klima hier im Moseltal ist ideal für Pedro und Paolo“, so der Bischof.
Bis Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischofshofs und des Generalvikariats für die Pflege der Tiere geschult sind und sich in einen digitalen Betreuungsplan eintragen können, will Ackermann die Versorgung nach eigenen Angaben selbst koordinieren. Auch Mitglieder des Domkapitels sowie die Bereichsleiterinnen und Bereichsleiter des Generalvikariats seien einbezogen, einschließlich regelmäßiger Spaziergänge in der Innenstadt und im Umland. Produkte aus der Wolle der beiden Alpakas soll es nicht geben. „Die beiden haben ihr Leben lang hart gearbeitet. Sie müssen nun nichts mehr leisten, sondern dürfen einfach nur noch sein“, heißt es in der Mitteilung. Das Bistum weist darauf hin, dass es sich bei Pedro und Paolo um fiktive Tiere handelt; weitere Informationen dazu gebe es nicht.

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