Claudia Neumann

Waldbrand bei Trier-Ehrang

Trier. Rund 5000 Quadratmeter Waldfläche verbrannt – mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort
Dier Rauchentwicklung konnte man weithin sehen - hier vom Galgenkopf hinter Trier-Irsch aus

Dier Rauchentwicklung konnte man weithin sehen - hier vom Galgenkopf hinter Trier-Irsch aus

Bild: Claudia Neumann

Mehr als 100 Einsatzkräfte der Trierer Feuerwehren waren am Mittwochabend, 12. August, bei einem Waldbrand im Bereich Ehrang im Einsatz. Gegen 18.30 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle erste Meldungen über eine Rauchsäule über dem Wald ein. Die Einsatzkräfte lokalisierten die Brandstelle in schwer zugänglichem Gelände in der Nähe eines Mountainbike-Wegs zwischen Trier und Lorich. Dort waren auf einer Fläche von knapp 5000 Quadratmetern Hecken, Sträucher, Waldboden und Bäume bis in eine Höhe von vier bis fünf Metern verbrannt.

Feuer nach eineinhalb Stunden unter Kontrolle

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte der Brand nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die Brandstelle wurde mit Löschfahrzeugen und einem Abrollbehälter Tank mit 10.000 Litern Wasser im Pendelverkehr angefahren. Eine Drohne überwachte die Fläche aus der Luft. Die Einsatzleitung ging am Abend davon aus, dass das Ablöschen der Glutnester bis etwa Mitternacht dauern würde. Für die Nacht war zudem eine Brandwache vorgesehen. Das Technische Hilfswerk wurde zur Ausleuchtung der Einsatzstelle angefordert.

Zahlreiche Kräfte beteiligt

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Trier und die Freiwilligen Feuerwehren Ehrang, Pfalzel, Biewer, Kürenz, Irsch und Olewig. Unterstützt wurden sie von Kräften aus Newel und Lorich, der Försterei der Stadt Trier, dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei. Der Trierer Dezernent Dr. Thilo Becker, der derzeit stellvertretend als Feuerwehrdezernent im Dienst ist, machte sich ebenso wie der Ehranger Ortsvorsteher Berti Adams vor Ort ein Bild vom Einsatz.

Becker dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles und professionelles Eingreifen und appellierte angesichts der derzeitigen Trockenheit an die Bevölkerung, im Wald besonders vorsichtig zu sein. Offenes Feuer und achtlos weggeworfene Zigaretten sollten vermieden werden. Rauch oder Feuer sollten umgehend über den Notruf 112 gemeldet werden.

Quelle: Stadt Trier