

Eine Hausfassade direkt gegenüber der Römerbrücke wird derzeit zur Leinwand: Im Rahmen des Projekts „QuattroWalls" gestaltet die junge marokkanische, in Metz lebende Künstlerin Sara Lamine eine Wand in Trier. Ihr Werk lädt zur Reflexion der Rolle der Frau im öffentlichen Raum ein und schlägt eine Brücke zwischen Antike und Moderne – zwischen Innenstadt und Moselufer. Das Gebäude gehört dem Trierer Bürgerverein 1864 GmbH.
Arbeiten noch bis 6. Juni
Die künstlerischen Arbeiten haben am Montag, 18. Mai, begonnen und dauern noch bis zum 6. Juni. Während dieser Zeit kommt es zu Beeinträchtigungen für den Fußgängerverkehr auf dem Gehweg unterhalb der Fassade.
Eröffnung und Workshop auf der Römerbrücke
Beim "Brückenglück", dem großen Picknick-Event auf der Römerbrücke am Wochenende 6./7. Juni, wird das riesige Wandgemälde offiziell "eröffnet". Laut Kuturdezernet Markus Nöhl stellt es "Die Seele von Trier" dar. Somit sei die Seele Triers offensichtlich weiblich.
Am Sonntag, 7. Juni, bietet Sara Lamine um 14 Uhr einen öffentlichen Workshop im Rahmen des Brückenglücks auf der Römerbrücke an. Alle Interessierten sind eingeladen teilzunehmen.
Städtenetzwerk Quattropole
„QuattroWalls" ist Teil des interregionalen Städtenetzwerks Quattropole: Künstlerinnen und Künstler aus allen vier Partnerstädten gestalten dabei Wände in den jeweiligen Partnerstädten. Das Projekt wird finanziell durch das EU-Programm Interreg 2021–2027 im Rahmen des Projekts „GRACE" unterstützt, das kulturelle Bildung für alle Einwohner der Großregion fördert.



