Nico Lautwein

ZPID startet PsychPorta: Neue Plattform für psychologische Forschung

Trier. Das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) hat mit PsychPorta ein neues Suchportal gestartet. Die Plattform bündelt verschiedene Forschungsangebote und erleichtert die Recherche.

 

Das Team von PsychPorta v.l.n.r.: Leiterin der Informations- und Recherchedienste  Katja Trillitzsch, Produktkoordinatorin Ina Dehnhard und die Entwickler Robert Studtrucker, Tina Trillitzsch und Florian Grässle.

Das Team von PsychPorta v.l.n.r.: Leiterin der Informations- und Recherchedienste Katja Trillitzsch, Produktkoordinatorin Ina Dehnhard und die Entwickler Robert Studtrucker, Tina Trillitzsch und Florian Grässle.

Bild: Maja Drewes, ZPID

Das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) in Trier hat mit PsychPorta ein neues Suchportal vorgestellt. Die frei zugängliche Plattform bündelt verschiedene Forschungsangebote des Instituts und soll die Recherche nach wissenschaftlichen Informationen in der Psychologie deutlich erleichtern.

Das ZPID betreibt seit mehr als 50 Jahren zahlreiche Informations- und Forschungsangebote für Wissenschaft und Praxis. Dazu gehören unter anderem die Literatur- und Testdatenbank PSYNDEX, das Repositorium PsychArchives, das Forschungsdatenzentrum sowie das Open Test Archive mit frei zugänglichen psychologischen Testverfahren.

Zentrale Suche über verschiedene Angebote

Mit PsychPorta werden die Inhalte dieser unterschiedlichen Angebote erstmals in einer zentralen Suchplattform zusammengeführt. Nutzerinnen und Nutzer können dadurch verschiedene Datenquellen gleichzeitig durchsuchen und die enthaltenen Informationen miteinander verknüpft abrufen.

Nach Angaben des ZPID basiert die Plattform auf einem sogenannten Linked Open Data-Wissensgraphen. Dadurch werden Informationen nicht nur gesammelt, sondern strukturiert miteinander verbunden. Das erleichtert die Suche nach Zusammenhängen und verbessert die Auffindbarkeit wissenschaftlicher Inhalte. Wissensgraphen gelten zudem als wichtige Grundlage moderner Suchsysteme und Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Beitrag zu Open Science

Das neue Portal soll außerdem die Prinzipien von Open Science stärken. So werden unter anderem Informationen zu Präregistrierungen, Forschungsdaten, Förderinstitutionen und weiteren Aspekten wissenschaftlicher Arbeit sichtbar gemacht. Ziel ist es, Transparenz, Nachnutzbarkeit und die Vernetzung wissenschaftlicher Informationen weiter zu verbessern.

PsychPorta steht ab sofort frei zur Verfügung und ist unter www.psychporta.org erreichbar.