Nico Lautwein

Winterdienst im Dauereinsatz: Stadt Trier zieht Zwischenbilanz 

Trier. Sechs Volleinsätze, lange Schichten und durchgehende Rufbereitschaft: Der Winterdienst war zuletzt stark gefordert. Die Stadt appelliert an die Räum- und Streupflicht der Bürger.

Winterdienst: Sechs Volleinsätze und ein Aufruf an die Bürger

Minusgrade und immer wieder Schneefall: Der Winter hat Trier zurzeit fest im Griff. Die gut 100 Mitarbeiter des Winterdiensts beim StadtRaum Trier hatten in den letzten Tagen mit sechs Volleinsätzen und durchgehender Rufbereitschaft entsprechend viel zu tun. An allen Tagen mit Minustemperaturen wurde zudem die sogenannte Null-Grad-Tour in den Höhenstadtteilen sowie in verkehrswichtigen Abschnitten gefahren. Die Einsatzzeiten im Zweischichtsystem reichten dabei täglich von 3.45 bis 21 Uhr. Besonders an den Feiertagen bedeutete dies eine zusätzliche Belastung für die Mitarbeiter, die mit großem Engagement bewältigt wurde.

Stadt erinnert an Räum- und Streupflicht

Um die Verkehrssicherheit bei winterlichen Straßenverhältnissen zu erhalten, ruft die Stadt auch die Bürgerinnen und Bürger dringend dazu auf, ihrer Räum- und Streupflicht nachzukommen. Diese ist in der Straßenreinigungssatzung der Stadt Trier festgelegt und gilt von 7 bis 21 Uhr vor allem auf den Bürgersteigen vor den jeweiligen Grundstücken sowie auf Zugangs- und Verbindungswegen. Ist kein Bürgersteig vorhanden, muss auf der Fahrbahn ein 1,50 Meter breiter Gehstreifen entlang der Grundstücksgrenze von Schnee und Eis freigehalten werden. Auch Bushaltestellen, die sich vor einem Privatgrundstück befinden, unterliegen der Räum- und Streupflicht der Anlieger. Bei Tauwetter müssen die Wege und Gehstreifen auf der Fahrbahn von Schneematsch, Eis und Streugut befreit werden.

Fahrzeuge und Technik im Dauereinsatz

Dem städtischen Winterdienst stehen bei seinen Einsätzen zehn LKWs sowie 21 mittlere und kleine Räumfahrzeuge, darunter umgebaute Kehrmaschinen, zur Verfügung. Zusätzliche LKWs werden für die Versorgung der Handstreuung benötigt. Je nach Wetterlage kamen Schneepflüge, Kehrbürsten und unterschiedliche Streumittel zum Einsatz – darunter Solemischungen sowie reines Salz.

Quelle: Stadt Trier