Aktionstag gegen Gewalt an Frauen: Programm in Trier

Trier. Seit 1999 wird am 25. November weltweit mit öffentlichen Aktionen auf die Situation von Frauen hingewiesen, die Gewalt erlitten und miterlebt haben. In der Region machen seit mehr als zehn Jahren zahlreiche Einrichtungen auf die Situation betroffener Frauen und Kinder aufmerksam.

Das Aktionsbündnis informiert am Montag, 25. November, 11 bis 16 Uhr, an einem Infostand in der Fleischstraße (Passage Galeria Kaufhof) über sein Projekt. Die Besucher können sich außerdem an einer Spendenaktion für das Trierer Frauenhaus beteiligen. Unter dem Motto "Gewalt kommt nicht in die Tüte" werden selbst gebackene Plätzchen, aber auch selbstgenähte Lavendelsäckchen sowie verschiedene andere Handarbeiten gegen eine Spende abgegeben.

Programm beginnt am 22. November

Das Trierer Programm zu dem Aktionstag beginnt bereits am 22. November: Für Personen, die privat oder beruflich mit Geflüchteten zu tun haben oder darüber hinaus Interesse an dem Thema haben, bietet der Migrationsbeirat in Zusammenarbeit mit der städtischen Frauenbeauftragten Angelika Winter und der VHS einen Vortrag an. Denise Klein von medica mondiale, einem Verein für Frauenrechte, referiert am Freitag, 22. November, 15 Uhr, Raum 5 im Palais Walderdorff, über Stress- und Trauma-Sensibilität im Umgang mit geflüchteten Frauen. Dabei geht es insbesondere um Hintergründe und Folgen von geschlechtsspezifischer Gewalt in Kriegs- und Krisenregionen. Klein stellt einen von ihrem Verein entwickelten Ansatz für einen empathischen Umgang mit traumatisierten Frauen vor.

Hintergrund

Das regionale Aktionsbündnis, das das Trierer Programm am 25. November organisiert hat, besteht aus folgenden Einrichtungen: Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Stadt, des Kreises Trier-Saarburg und der Verbandsgemeinden Ruwer, Konz, Schweich und Trier-Land, Ortsfrauenausschuss der IG Metall, Landfrauenverband Saar-Obermosel/Hochwald, Außenstelle Trier-Saarburg des Weißen Rings, Förderverein des Frauenhauses und Städtegruppe von Amnesty International.

RED/PA

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