München und Schuwerack verlassen SVE am Saisonende

Trier. Während auf der Zugangsseite weiterhin hart gearbeitet wird, stehen bei Oberligist Eintracht Trier auch die ersten beiden Abgänge für die kommende Saison fest: Sowohl Torwart Johannes München, als auch Innenverteidiger Stephan Schuwerack werden den Verein aus beruflichen Gründen verlassen und dem höherklassigen Fußball (vorerst) den Rücken kehren. Beide Akteure standen seit Sommer 2017 für die erste Mannschaft des SVE auf dem Rasen.

"Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Meine berufliche Situation hat sich aber im vergangenen halben Jahr sehr verändert, sodass es für mich leider nicht mehr möglich ist, auf Oberliga-Niveau Fußball zu spielen. Ich werde der Eintracht immer verbunden bleiben, muss jetzt aber auch an meine berufliche Perspektive denken", begründet SVE-Keeper Johannes München seine Entscheidung, den auslaufenden Vertrag bei Eintracht Trier nicht zu verlängern. Der Schlussmann, der als Bestatter arbeitet, spielte bereits in der Jugend in blau-schwarz-weiß, ehe es ihn 2013 zum Kooperationspartner FSV Trier-Tarforst zog. Bei den Höhenkickern entwickelte sich München zu einem der besten Torhüter der Rheinlandliga, ehe er im Sommer 2017 den Weg zurück ins Moselstadion fand. Seitdem bestritt "Hanni" 23 Partien mit der Porta auf der Brust, in denen er insgesamt zwölf Mal ohne Gegentor blieb.

Auch Schuwerack verlässt Eintracht

Auch für Innenverteidiger Stephan Schuwerack endet das Kapitel Eintracht Trier im Sommer. Der 21-Jährige war 2016 von TuS Koblenz in die U19 des SVE gewechselt, von wo er nach der erfolgreichen Spielzeit 2016/2017 den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Dort erwischte der Youngster allerdings einen denkbar schlechten Start und brach sich in der Vorbereitung gleich einmal die Hand. Nach seiner Verletzung spielte "Schuwa" das erste Halbjahr 2018 auf Leihbasis beim SV Mehring, wo er es auf 14 Rheinlandliga-Einsätze brachte. In der laufenden Saison spielte der Defensivspezialist zum Ende der Hinrunde eine wichtige Rolle in der Eintracht-Abwehr, ehe er erneut von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Auch Schuwerack verlässt den Verein, um sich seiner beruflichen Zukunft zu widmen und sein Studium voranzutreiben.

"Vollstes Verständnis"

"Wir hätten beide Spieler gerne gehalten, haben aber auch vollstes Verständnis für die Entscheidung der Jungs. Beide sind tolle Charaktere, die der Mannschaft auf und neben dem Platz gut getan haben. Für ihre berufliche und sportliche Zukunft wünschen wir ihnen deshalb alles Gute und danken ihnen für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren", betont Eintracht-Geschäftsführer Torge Hollmann.

RED

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