Claudia Neumann

Trier wird Gastgeber für internationale Delegation der Special Olympics 2023

Die Stadt Trier ist eine von 216 Kommen, die vom 12. bis 15. Juni 2023 Gastgeber für eine der 190 internationalen Delegationen bei den Special Olympics World Games sind.
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Große Freude bei den Verantwortlichen des Landesverbandes von Special Olympics, gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer  (im Bild nach den gelungenen Landesspielen in Trier), dass insgesamt zwölf Kommunen mit dabei sind.

Große Freude bei den Verantwortlichen des Landesverbandes von Special Olympics, gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (im Bild nach den gelungenen Landesspielen in Trier), dass insgesamt zwölf Kommunen mit dabei sind.

Foto: Foto: SO-RLP

Sie finden vom 17. bis 25. Juni 2023 in Berlin und damit erstmals in Deutschland statt. Das teilte das Organisationskomitee der Special Olympics heute mit. 228 Bewerbungen mit 263 involvierten Kommunen waren eingegangen.
Bürgermeisterin Elvira Garbes ist sehr erfreut über die gute Nachricht für Trier: „Es erfüllt mich Stolz und großer Freude, dass wir den Zuschlag als eine der 216 Host Town Städte der Special Olympics World Games Berlin 2023 erhalten haben. Im Juni 2023 werden wir circa 30 internationale Athletinnen und Athleten begrüßen dürfen. Hier in Trier werden sie sich auf die Teilnahme an den Special Olympics Weltspielen in Berlin vorbereiten. Sie werden unsere Stadt und die Menschen kennenlernen. Ich freue mich bereits jetzt auf diesen spannenden Austausch. Zusammen mit unseren Partnern – dem Lebenshilfe Trier e.V. mit ihrem inklusiven Medien-Team Tacheless und der TTM – möchte die Stadt Trier als Host Town die inklusiven Strukturen vor Ort nachhaltig stärken und so einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu mehr Inklusion leisten.“
Für Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, ist das Host Town-Programm ein „Baustein der Special Olympics World Games Berlin 2023 für eine nachhaltig inklusive Gesellschaft“. Sie betont: „Umso größer ist unsere Freude über die riesige Resonanz, die es bundesweit in Städten, Gemeinden und Landkreisen gefunden hat. Das Programm zielt auf die Etablierung inklusiver Strukturen und auf selbstbestimmte Teilhabe vor Ort. Damit ist es Ausdruck unserer ganzheitlichen Strategie, über den Sport hinaus die Lebenswelten von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Wahrnehmung in der Gesellschaft im Blick zu haben. Die 216 Host Towns gehen mit dem Programm einen großen Schritt in Richtung Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und senden einen starken Impuls für eine bundesweite Bewusstseinsbildung.“
Die Host Towns bereiten den Empfang für die internationalen Delegationen: Vier Tage sind sie Gastgeberinnen für die Athletinnen und Athleten sowie deren Angehörige vor Beginn der Wettbewerbe in Berlin. Die Delegationen lernen Land und Leute kennen. Aus der Nähe erfahren sie die regionalen Besonderheiten und Einzigartigkeiten in allen Bundesländern. Die Städte, Landkreise und Gemeinden können einen Beitrag dazu leisten, das inklusive Bild Deutschlands in der Welt zu formen.
Zur Umsetzung des Trierer Programms als Host Town der Special Olympics World Games hatte der Trierer Stadtrat bereits Ende Juni 2021 einen Zuschuss von 50.000 Euro bereitgestellt und damit eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung geschaffen. In den nächsten knapp anderthalb Jahren werden die ausgewählten Kommunen ihr Host Town-Programm vorbereiten. Das Special Olympics Organisationskomitee sowie die jeweiligen Landesverbände unterstützen bei Bedarf die Umsetzung der eingereichten Projektideen, auch um gemeinsam nachhaltige Netzwerke und Angebote vor Ort zu stärken.
Die Special Olympics sind die weltweit größte Sport-Veranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung sowie mit einem mehrfachen Handicap. Athletinnen und Athleten aus aller Welt treten in unterschiedlichen Sportarten gegeneinander an, zum Beispiel im Basketball oder beim Schwimmen. Weitere Informationen: www.berlin2023.org