Konzer Trainer verlängert bereits jetzt über Sommer hinaus

Saar-Mosel-Städter am Sonntag in Bad Breisig

Konz. 1:5 und 1:7 gegen die Luxemburger Erstligisten aus Grevenmacher und Rosport, 0:8 beim Oberligisten FSV Salmrohr, zuletzt immerhin ein 4:3 gegen den klassentieferen Bezirksligisten SG Stadtkyll: Die Testspiele des Rheinlandligisten SV Konz verliefen größtenteils alles andere als optimal. Trainer Alex Stieg sieht trotzdem keinerlei Anlass zur Beunruhigung. Sonntag, 14.30 Uhr, geht’s mit dem ersten 2016er Punktspiel los. Dann tritt der SVK beim Schlusslicht SG Bad Breisig an.

"Die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele waren nicht aussagekräftig. Wir haben jede Menge probiert. Es gab in jeder Partie auch immer wieder gute Passagen. Außerdem hat immer mal wieder der eine oder andere Spieler gefehlt und haben wir vorher noch härter trainiert." Der Konzer Coach Alex Stieg nennt zahlreiche Gründe für die zum Teil heftigen Testniederlagen.

Drei Neue, ein Langzeitverletzter kommt zurück

Unterm Strich sieht er sein Team vielmehr gut vorbereitet auf den weiteren Saisonverlauf, in den die Saar-Mosel-Städter als Tabellenelfter gehen: 25 Punkte wurden in den bisherigen 19 Begegnungen eingefahren. Positiv: Mit Güner Agirdogan (FC Karbach II), Aljoscha Schmidt (SG Nittel) und den aus familiären Gründen aus Tunesien nach Konz gezogenen Skander Ameur stehen gleich drei Neuzugänge fest; verlassen hat den SVK mit Shamuun Abass (SG Bekond) lediglich ein Akteur. Auch mit dem lange Zeit verletzten Peter Irsch ist wieder zu rechnen, womit die personelle Decke des SVK weiter anwächst. Trainer Stieg legte in der Vorbereitung großen Wert auf eine verbesserte Spieleröffnung und mehr Gefahr vor des Gegners Tor.

"Lieber gegen den Ersten"

Insgesamt sieht er das Team auf einem guten Weg und fühlt sich auch in seinem zweiten Rheinlandliga-Jahr in Konz pudelwohl: "Sowohl der Verein, wie auch ich hatten absolutes Interesse, über den Sommer hinaus weiter zusammen zu arbeiten. Unser gemeinsames Ziel ist es, die erste Mannschaft in der Rheinlandliga zu etablieren und immer wieder junge Leute in den Kader einzubauen. Deshalb sind wir uns schon jetzt für die neue Saison einig." Zum Auftaktgegner SG Bad Breisig sagt Stieg: "Es ist eine undankbare Aufgabe. Sicher hat sich Bad Breisig nochmal einiges vorgenommen. Ehrlich gesagt würde ich direkt nach der Winterpause lieber gegen den Ersten spielen."AA

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen