SV Mehring: Auch Talent Ferizaj kommt von der Eintracht

Meeth-Elf soll zweites Heimspiel auf neuem Belag absolvieren

Mehring. Zwar wartet der SV Mehring auch nach zwei Spielen in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Fußball-Rheinlandliga weiter auf einen Sieg, trotzdem sieht Trainer Frank Meeth sein Team auf einem guten Kurs.

 Immerhin gab es gleich zum Auftakt der Testserie gegen den Luxemburger Erstligisten UNA Strassen ein 1:1; in der Winterpause war die Elf von Coach Meeth den Großherzogtum-Kicker noch mit 1:5 unterlegen. Das zweite Match bestritt der Oberligaabsteiger am Sonntag auf der heimischen Lay: Sonntag gab es im Rahmen des Estrich-Schlag-Turniers ein Einlagespiel gegen den Regionalligisten Eintracht Trier, freilich überwiegend mit jungen Kräften – zum Teil sogar noch aus der eigenen A-Jugend – angetreten. Unter den Augen von SVE-Cheftrainer Peter Rubeck zeigten die Youngster aus der Porta-Nigra-Stadt ihre fußballerische Klasse und gewannen mit 4:1.

Trainer-Filius trifft

Neuzugang Philip Meeth, der von Bezirksligist SG Buchholz gekommen ist, hatte die Hausherren noch mit 1:0 in Führung gebracht. Coach Meeth freut sich, dass sein Sohn den Weg nach Mehring gefunden hat: »Mit ihm haben wir jetzt jemanden, der mit Bällen in die Tiefe viel anzufangen weiß.«. Als Vorlagengeber soll auch und vor allem der von Kooperationspartner Eintracht Trier gewechselte Moritz Jost fungieren. Der Mittelfeldspieler verletzte sich indes im Duell mit seinem bisherigen Klub am Knöchel und musste vorerst kürzer treten. Länger pausieren muss Alexander Dietz, der am Innenband lädiert ist. Während Fabio Fuhs seinem zeitlichen Aufwand als Nachwuchstrainer beim Luxemburger Fußballverband mehr Tribut zollen muss als zunächst angenommen und deshalb nicht mehr zur Verfügung steht, kam mit dem 19-jährigen Angreifer Xhem Ferizaj noch ein weiterer Akteur aus Trier.
Freitag, 15. Juli, 19.30 Uhr, folgt nun in Primstal der Vergleich mit Saar-Verbandsligist FC Freisen. Sonntag, 17. Juli, ist die Meeth-Elf beim Proxxon-Cup des SV Dörbach, der dann sein 50-jähriges Vereinsbestehen feiert, im Einsatz. Freitag, 22. Juli, geht es in Deudesfeld gegen Bezirksligist SG Wallenborn.

Start gegen Malberg

Der Spielplan für die neue Saison steht derweil. Am Sonntag, 7. August, 14.30 Uhr, geht es demnach mit einem Heimspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim los. Eine Woche später, 15.30 Uhr, geht es zu Aufsteiger SV Windhagen.  In der danach folgenden Englischen Woche ist der SVM zunächst spielfrei. Samstag, 20. August, 16 Uhr, spielt man bei den  Sportfreunden Eisbachtal – und am Sonntag, 28. August, 14.30 Uhr, tritt der SV Morbach zum Derby in Mehring an. Bis dahin soll auch (endlich) der neue Kunstrasen fertig sein. Ab Montag, 8. August, soll zunächst der alte, längst abgenutzte Belag abgetragen und der neue installiert werden.                           AA

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen