Die große Integrationskraft des Fußballs

Auch die DJK St. Matthias engagiert sich in für Flüchtlinge

Feyen. Willkommenskultur wird auch und gerade bei der DJK St. Matthias Trier groß geschrieben. Aktuell trainieren immer mal wieder Flüchtlinge mit – und erhielten auch gleich eine Ausstattung.

 »Die Jungs sind herzlich willkommen bei uns. Wenn sie mal auf andere Gedanken kommen können, ist ihnen doch schon viel geholfen«, betont Asmeron »Sammy« Habte. Der aus dem ostafrikanischen Eritrea stammende Trainer der AII-Jugend der DJK St. Matthias ist vor knapp 30 Jahren mit seiner Familie nach Deutschland geflüchtet und erfuhr selbst viel Hilfe und Unterstützung in Trier.

"Problemlos eingefügt"

Afghanen und Syrer waren schon Trainingsgäste bei den Senioren oder der A-Jugend der Mattheiser, ehe sie Trier wieder verlassen haben oder mussten. Derzeit kicken mit Ronaldo (17) und Ernest (16) zwei Flüchtlinge aus Albanien mit. »Sie haben sich problemlos eingefügt. Da sieht man mal wieder, welche Integrationskraft der Fußball hat«, berichtet Habte.

Viele Aktionen

Bei der 500 Mitglieder starken DJK St. Matthias sieht man soziales Engagement als selbstverständlich an und legt auch auf Nachhaltigkeit großen Wert, wie der Vorsitzende Helmut Hein, sein Stellvertreter Uwe Pasucha und Jugendleiter Reinhold Fischer unisono betonen. So richtete man im Mai ein Match von Flüchtlingen in Feyen aus und lud im Juli ein syrisches Kind zur Fußballferienfreizeit ein. Für Gäste wie auch die beiden Albaner werden zudem interne Sammlungen von Fußballschuhen und Trainingsklamotten durchgeführt.                                       AA

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.