Eintracht ballert sich mit 5:2 in Freiburg auf Platz zwei

Fußball-Regionalligist baut sagenhafte Auswärtsserie aus

Stadt Trier. Die beiden ersten Gegentreffer in dieser Regionalliga-Südwest-Saison auf des Gegners Platz konnten sie beim SV Eintracht Trier 05 am Samstag Nachmittag locker verkraften: Beim SC Freiburg II gewann das Team von Trainer Peter Rubeck nämlich deutlich mit 5:2. Der Matchwinner war Daniel Hammel, der gleich drei Mal traf. Mit dem Auswärtssieg klettern die Moselstädter in der Tabelle auf den zweiten Rang, der am Ende der Saison zu Drittliga-Play-Offs berechtigen würde.

Zwar gehörten die Anfangsminuten den Hausherren, doch der SVE zeigte sich in der 14. Minute gnadenlos effektiv. Nach einem Eckball wurde ein Torschuss von Michael Dingels geblockt. Über Umwege kam der Ball zu Daniel Hammel, der den Ball per Dropkick im Tor versenkte. Zwei Minuten später hätte Hammel nachlegen können, traf aber nur den rechten Pfosten. Zuvor hatte Patrick Lienhard nach einer tollen Einzelaktion aufgelegt. Noch vor dem Pausenpfiff glich der Sportclub aus. Ein Angriff über die rechte Seite wurde nicht gut verteidigt. Im Zentrum konnte Torhüter Chris Keilmann zunächst gegen Fabian Schleusener klären. Der Nachschuss fand schließlich den Weg ins Tor (14.). Wenig später legte der SCF nach.

Keilmann verhindert das 3:1 für Freiburg

Eine Bogenlampe von Hendrik Hofgärtner senkte sich unhaltbar ins Trierer Tor (31.). Einen weiteren gefährlichen Schuss von Hofgärtner in der 41. Minute konnte Chris Keilmann mit großer Mühe über die Querlatte lenken. Mit dem knappen Rückstand ging die Eintracht in die Halbzeit. "Das Ergebnis zur Pause war verdient", analysierte Trainer Rubeck, der unter der Woche vor den Freiburgern gewarnt hatte. "Meine Mahnungen gingen in der ersten Halbzeit rechts rein und links wieder raus." Zum zweiten Durchgang stellte Trainer Peter Rubeck kräftig um. Robin Garnier kam für Torge Hollmann. Zudem wurde Daniel Hammel neben Benedikt Koep in den Sturm beordert. Die Umstellung fruchtete sofort. Von Beginn an zeigte sich Eintracht hellwach. In der 55. Minute stand Christian Telch im Rampenlicht. Der Freistoßspezialist traf mal wieder aus großer Distanz.

Rubecks Umstellungen fruchten

Fest entschlossen drehte die Eintracht nun das Spiel. Dingels passte von der rechten Seite in den Strafraum. In der Mitte war Christoph Buchner der Abnehmer, der aber nur den Pfosten traf. Doch Hammel war reaktionsschnell zur Stelle und schob das Leder über die Linie. Beim darauf folgenden Angriff gelang dem Stürmer der Hattrick. Robin Garnier legte im Zuge eines Konters den Ball rüber. Hammel behielt die Ruhe, legte sich den Ball zurecht und schlenzte ins lange Eck (69.). Der SVE blieb weiter am Drücker und erzielte durch Mario Müller das 5:2 (80.). Nach dem 6:0 gegen die Kickers Offenbach war dies der zweite Kantersieg in Folge. Trainer Peter Rubeck lobte die Mannschaft insbesondere für die zweite Halbzeit. "Da hat die Mannschaft Moral gezeigt. Durch die Umstellung hat das Spiel besser funktioniert." Mit dem Auswärtssieg verdrängte der SVE die SV Elversberg (0:2 beim SV Spielberg) vom zweiten Tabellenplatz. "Aber davon lassen wir uns nicht unter Druck setzen", meinte Rubeck. "Das ist eine schöne Momentaufnahme." Kommenden Mittwoch, 21. Oktober, findet das Rheinlandpokal-Achtelfinale gegen Bezirksligist SG Neumagen-Dhron/Trittenheim im Trierer Moselstadion statt. Sicherheitsgründe sprachen gegen eine Austragung der Partie auf den Plätzen der SG. Da einigte man sich kurzentschlossen auf den Tausch des Heimrechts. In der Regionalliga geht´s am Samstag, ab 14 Uhr, im Moselstadion gegen den Aufsteiger TSV Steinbach weiter.

Statistik

SC Freiburg II: Fuhry - Müller, Gbadamassi (31. Faller) Bohro, Grupp - Hingerl (69.Stenzel), Hofgärtner, Schleusener, Rodas (75.Brünker) - Kinoshita, Dorn

Eintracht Trier: Keilmann - Hollmann (46. Garnier), Fiedler, Dingels, Buchner - Hammel (77. Bidon), Spang, Telch, Müller - Lienhard (85. Laux) - Koep Tore: 0:1 (14.) Hammel, 1:1 (24.) Schleusener, 2:1 (30.) Hofgärtner, 2:2 (55.) Telch, 2:3 (62.) Hammel, 2:4 (69.) Hammel, 2:5 Müller (80.) Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Bad Zwesten)

www.eintracht-trier.com

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