Eintracht und SV Mehring bieten jungen Fußballern Plattform

Regionale Fußballklubs kooperieren

Stadt Trier.  Gemeinsame Sache machen künftig der SV Eintracht Trier 05 und der SV Mehring, was das Engagement von talentierten Fußballern nach deren Jugendzeit angeht: Beide Klubs haben in einem Kooperationsvertrag vereinbart, dass der Austausch von Spielern vereinfacht wird.

Demnach können Akteure von der Eintracht, die der A-Jugend entwachsen sind, ohne Aufwandsentschädigung zum SV Mehring wechseln. Ausgenommen sind Spieler, die direkt in den Kader der ersten Mannschaft des SVE aufgenommen werden. Damit bietet der SV Mehring, der mit seiner ersten Garnitur in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und damit aktuell nur eine Liga unter der Trierer Eintracht angesiedelt ist, den jungen Fußballern wertvolle Spielpraxis. Bei Bedarf gibt der SVM diese Spieler ohne Ablöseforderung wieder an die Eintracht ab. Besonders in den vergangenen zwei Jahren konnten in der Regionalliga-Mannschaft von SVE-Trainer Peter Rubeck erfolgreich Nachwuchskräfte integriert werden. "Wir sind sehr froh über diese Vereinbarung, zumal es eine Win-win-Situation ist. Die jungen, sehr gut ausgebildeten Spieler können sich bei uns in einem ambitionierten Umfeld weiterentwickeln und uns helfen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben bei der Eintracht zu empfehlen", betont Günter Schlag, Vorsitzender des SV Mehring.

"An einem Strang ziehen"

Er wertet die Kooperation auch als "Zeichen dafür, dass hier in der Region führende Vereine an einem Strang ziehen und sich gemeinsam für die möglichst optimale Entwicklung von jungen Fußballern einsetzen". Roman Gottschalk, Vorstandsmitglied von Eintracht Trier, begrüßt den neuen Weg. Auch die sportliche Leitung um Heiner Semar und Trainer Peter Rubeck ist überzeugt von dem Projekt. "Wir freuen uns über die Kooperation mit dem SV Mehring. Bereits seit einigen Jahren pflegen wir gute Beziehungen zu den Verantwortlichen dort. Die Zusammenarbeit ist hervorragendes Produkt dieser Beziehungen. Besonders für die Spieler, die die ersten Schritte im Seniorenfußball machen, steht Spielpraxis an oberster Stelle. Mit der Kooperation bieten wir unseren U19-Spieler eine optimierte Perspektive auf. Die Oberliga garantiert Weiterentwicklung auf hohem Niveau. Nun wollen wir die Kooperation mit Leben füllen."

Pressemitteilung SV Eintracht Trier 05 /SV Mehring

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Stilles Totengedenken ohne Andacht und Gräbersegnung

Simmerath.  Im November gedenken wir unserer Verstorbenen. In diesem Jahr mussten viele Beerdigungen im kleinen Kreis nur auf dem Friedhof stattfinden. »Den Trauenden das Beileid und das Mitgefühl auszudrücken durch einen Händedruck, eine Umarmung, einen Besuch oder ein Gespräch war, und ist auch weiterhin häufig nicht möglich«, bedauert Pfarrer Michael Stoffels. Aufgrund der aktuellen Situation und der Verpflichtung auch auf dem Friedhof, Kontaktdaten zu erheben, Mund- Nasenschutz zu tragen, die Abstandsregelung einzuhalten und die Teilnehmerzahl zu begrenzen, müssen die Andachten an Allerheiligen auf dem Friedhof und die Gräbersegnungen entfallen. Auch in den Kirchen der Gemeinschaft der Gemeinden Simmeraths ist von Normalität keine Spur. Die Weihwasserbecken bleiben leer, es wird kein Gotteslob ausgehändigt und auch auf Gesang soll verzichtet werden. Die Kollekte wird in die Körbchen am Ausgang der Kirche gesammelt. Und die Austeilung der Heiligen Kommunion erfolgt nur auf Abstand und ohne betenden Dialog.Auch die Höchsteilnehmerzahlen bestehen nach wie vor: Diese sind Dedenborn 30 Personen, Eicherscheid 28 Personen, Einruhr 30 Personen, Kesternich 28 Personen, Lammesdorf 32 Personen, Rollesbroich 25 Personen, Rurberg 30 Personen, Simmerath 75 Personen, Steckenborn 35 Personen und Strauch 30 Personen. Krippe und Weihnachtsbaum »Ich möchte niemanden, der in die Kirche kommt wegschicken«, blickt der Geistliche auf ein Weihnachtsfest im Zeichen der Corona-Pandemie. Die Kirchen sollen weihnachtlich geschmückt werden - mit Krippe und Weihnachtsbaum und allem, was dazu gehört. Um möglichst vielen Gläubigen eine Teilnahme an einem Gottesdienst am Heiligen Abend zu ermöglichen, soll es in den Gemeinden einen Gottesdienst vor oder in der Nähe der Kirche im Freien geben. »Ich weiß natürlich nicht, wie das Wetter am Heiligenabend aussieht«, räumt Stoffels ein. Es soll eine kurze Wortgottesfeier gestaltet werden: Lesung, Weihnachtsevangelium, Fürbitten und einige Weihnachtslieder, die die Gläubigen in der freien Luft auch gemeinsam singen können. Danach läuten die Glocken und verkünden die Weihnachtsfreude und den Frieden der Heiligen Nacht. Nach dem Gottesdienst hat jeder Gelegenheit unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregel zum Krippenbesuch in der Kirche.Am ersten und zweiten Weihnachtstag wird es ausschließlich Gottesdienste in der Simmerather Pfarrkirche St. Johannes geben. Im November gedenken wir unserer Verstorbenen. In diesem Jahr mussten viele Beerdigungen im kleinen Kreis nur auf dem Friedhof stattfinden. »Den Trauenden das Beileid und das Mitgefühl auszudrücken durch einen Händedruck, eine Umarmung, einen Besuch…

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