Heidelberg kommt: Gladiators Trier vor nächstem Heimspiel

Stadt Trier. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier erwarten am kommenden Samstag, 3. November, im Rahmen des siebten Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die MLP Academics Heidelberg in der Arena Trier. Es ist das zweite von insgesamt drei Heimspielen in etwas mehr als zwei Wochen für die Gladiatoren.

Es könnte fast ein kleines Déjà-Vu sein. Nach Phoenix Hagen treffen die Gladiators mit den MLP Academics Heidelberg erneut auf ein Team, das deutlich unter den Möglichkeiten in die Saison gestartet ist, sich aber am vergangenen Spieltag mit einem starken Sieg gegen die Artland Dragons Selbstvertrauen und Luft verschafft hat. Die Vorzeichen für die Partie am kommenden Samstag in der Arena Trier sind also spannend. Es treffen nämlich zwei Mannschaften aufeinander, die beide auf einigen Schlüsselpositionen gleich besetzt sind wie in der vergangenen Saison, als man im Playoff-Viertelfinale aufeinandertraf.

Heidelberg stark besetzt

Es war schon ein deutliches Zeichen im Sommer, als die Academics die Weiterverpflichtung ihres Guards Shyron Ely verkündeten. Der Amerikaner war und ist nach wie vor Dreh- und Angelpunkt einer insgesamt qualitativ hoch besetzten Mannschaft. Mit 17,6 Punkten, 4,2 Rebounds und 2,8 Assists übernimmt der 31-jährige auch in diesem Jahr viel Verantwortung. Dazu trifft er fast 50 Prozent seiner Würfe aus der Distanz – Ein Top-Wert! Doch nicht nur Ely ist in der Kurpfalz verblieben. Auch zwei weitere amerikanische Guards sind in Heidelberg weiter ansässig. Mit Jaleen Smith konnten die Akademiker einen der besten Point Guards der Liga halten und in Eric Palm ist ein starker Distanzschütze weiter Teil des Teams, den die Trierer nicht heiß laufen lassen wollen. Grade Smith hat beim vergangen 101:79-Sieg gegen die Artland Dragons mit 18 Punkten, drei Assists und vier Steals gezeigt, wie wertvoll er für die Academics auch in der Defensive ist. Ergänzt wurde das Team vor allem auf den großen Positionen. Ein Wiederkehrer ist Phillipp Heyden, der nach einem Jahr bei den Walter Tigers Tübingen nach Heidelberg zurückgekehrt ist und viel BBL-Erfahrung mit ins Team bringt. Ebenfalls mit nach Trier reisen wird Dan "The Man" Oppland. Der Power Forward war im Sommer von den Nürnberg Falcons als absoluter Wunschspieler von Gäste-Headcoach Branislav Ignjatovic in die Kurpfalz gewechselt.

Held zählt Heidelberg zu seinen Top-Teams der Liga

Allein diese Schlüsselpositionen sind bei den MLP Academics beeindruckend besetzt. Für Christian Held sagt deshalb der derzeitige 11. Tabellenplatz der Heidelberger auch sehr wenig über die tatsächliche Qualität des Teams aus: "Ich zähle Heidelberg nach wie vor zu meinen Top-Teams der Liga mit Hamburg und Chemnitz. Das konnten sie zwar bisher noch nicht in jedem Spiel unter Beweis stellen, aber dafür werden sie umso motivierter sein, das gegen uns zu zeigen." Auch deshalb wollte Held unter der Woche wenig von einer Leichtigkeit des zweiten Tabellenplatzes und einer tollen Bilanz von fünf Siegen aus sechs Spielen wissen: "Wenn man gewinnt ist natürlich alles etwas einfacher. Dennoch müssen wir weiter hart ganz trainieren und uns verbessern. Wir wollen den Fight in der Defense noch mehr annehmen und daraus resultierend auch besser rebounden. Wir wollen darüber hinaus den Ball noch besser bewegen und mehr pushen. Das sind alles Dinge, die wir gegen die Academics besser machen müssen, um gewinnen zu können", analysiert der Headcoach abschließend.

Sprungball und Tickets

Sprungball der Partie ist um 20 Uhr. Der Livestream auf airtango.live startet um 19.45 Uhr. Tickets für das Spiel gibt es auch beim WochenSpiegel und in der Geschäftsstelle der Gladiators. Es wird dringend empfohlen sich Tickets im Vorverkauf zu sichern, um lange Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden.

RED

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