Vierter Heimsieg in Folge für Gladiators

Basketballer zu Hause eine Macht

Stadt Trier.  Nach der zuletzt deutlichen Niederlage in der Basketball-ProA gegen den Tabellenzweiten RASTA Vechta zeigten die Gladiators Trier am Sonntagabend die richtige Reaktion und ge-wannen gegen die MLP Academics Heidelberg mit 70:66 (39:38) in der Arena Trier. Top-Scorer und Mann des Spiels war Brandon Spearman mit 15 Punkten und 7 Rebounds.

Headcoach Marco van den Berg startete mit Kevin Smit, Kwadzo Ahelegbe, Brandon Spearman, Dwayne Evans und Justin Raffington in das erste Viertel gegen den aus Heidelberg angereisten Tabellensiebten. Die insgesamt 2.107 anwesenden Zuschauer sahen ein von Beginn an packendes Basketballspiel: Bereits nach wenigen Minuten führten die Gladiators nach einem 5:0-Lauf verdient mit 7:2. Doch auch das Team von Gäste-Coach Branislav Ignjatovic wusste sich in Szene zu setzen: Immer wieder waren es Kristian Kuhn und Devin White, die durch insgesamt 13 Punkte einen großen Teil zur starken Leistung der Heidelberger im ersten Viertel beitrugen. Auf der anderen Seite war es Dwayne Evans, der mit 8 Punkten und einem Assist einen sehr guten Start in die Partie erwischte. Das Highlight der ersten zehn Minuten ereignete sich dann 1:31 Minuten vor der Pausensirene: Simon Schmitz betrat nach einer neunmonatigen Verletzungspause zum ersten Mal als Spieler der Gladiators das Parkett in der Arena Trier. Der 25-jährige Point Guard wurde mit tosendem Applaus von den heimischen Fans empfangen. Nach einem 3-Punkte-Buzzerbeater von Sebastian Herrera ging es mit einem 23:23 in die erste Viertelpause.

Gäste starten gut ins zweite Viertel

Den besseren Start in das zweite Viertel erwischten dann die Gäste aus Baden-Württemberg: Mit einem kleinen 4:0-Lauf zogen die Ignjatovic-Schützlinge auf ein zwischenzeitliches 23:27 davon, ehe Kwadzo Ahelegbe erst nach 3:17 Minuten im zweiten Spielabschnitt die ersten Punkte für die Gladiators erzielte. Doch wieder antworteten die Academics mit sicheren Würfen und vergrößerten den Abstand zu den Hausherren auf insgesamt 6 Punkte. Grund genug, für Heimcoach Marco van den Berg eine Auszeit zu nehmen, die dann auch die gezielte Wirkung bei seinen Spielern hervorrief. Durch Dreier von einem immer besser werdenden Brandon Spearman und weiteren Punkten von Justin Raffington verkürzten die Gladiators den Abstand auf Heidelberg und schafften es pünktlich zur Pausensirene das Spiel zu drehen. Bei einem Stand von 39:38 zu Gunsten der Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Auch im dritten Spielabschnitt blieb die Partie eng und bot nur selten basketball-technische Leckerbissen. Ein ums andere Mal schafften es die Gladiators sich einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Vor allem nach einem 8:0-Lauf zum zwischenzeitlichen 49:42 schielten die heimischen Fans bereits in Richtung 4. Heimsieg im vierten Heimspiel. Besonders stark in dieser Phase: Justin Raffington und Kevin Smit. Beide zeigten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive eine sehr gute Partie. Raffington überzeugte mit 8 Punkten und 10 Rebounds bis zum Ende des dritten Viertels. Kevin Smit erzielte 10 Punkte und bereitete durch seine hervorragende Defensivleistung den Heidelbergern im Aufbauspiel immer wieder Probleme. Doch Devin White und Niklas Würzner brachten die Gäste erneut an die Gladiators heran und so ging es mit einem Spielstand von 52:53 für die Academics in das letzte Viertel, das an diesem Abend noch einmal alle Zuschauer von ihrem Sitzen reißen sollte.

Das Ausrufezeichen

Nach 30 gespielten Sekunden im letzten Spielabschnitt, setzte Brandon Spearman mit einem offenen Dreier das erste Ausrufezeichen. Wenige Augenblicke später, setzte Dwayne Evans mit zwei Punkten und einem getroffenen Freiwurf die Moselaner auf 5 Punkte von den Ignjatovic-Schützlingen ab. Doch auch diese 5-Punkte-Führung hielt nicht lange an. Denn: Drei Minuten vor Schluss, schafften es die Gäste aus Heidelberg das Spiel erneut auszugleichen und sogar zum zwischenzeitlichen 64:66 zu drehen – es sollten die letzten Punkte der Baden-Württemberger an diesem Abend sein. Insgesamt sechs Punkte von Dwayne Evans und Brandon Spearman sicherten den Moselanern am Ende einen „dreckigen“ und glücklichen 70:66-Sieg gegen die MLP Academics Heidelberg.

Scoring:

Brandon Spearman (15 Punkte/7 Rebounds), Dwayne Evans (15/5), Kwadzo Ahelegbe (13/3), Kevin Smit (10/2), Justin Raffington (8/15), Sebastian Herrera (5/1), Kilian Dietz (2/3), John Eggleston (2/0), Simon Schmitz (0/1), Benedikt Breiling (0/0), Tim Weber (n.e.), Marian Dahlem (n.e.)

Quelle: Gladiators Trier

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Verkauft: Modehaus Küster bekommt neuen Eigentümer

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