

Roetgen (der). Der Name Elsbeth Küsgens (86) steht in Roetgen seit vielen Jahren bereits für ehrenamtliches Engagement sowie große Verdienste um ihren Heimatort. Sie kümmert (und kümmerte) sich um die Belange ihrer Mitmenschen, so im Pfarrgemeinderat in der Seniorenarbeit als auch um das Allgemeinwohl schlechthin. Da wundert es niemanden, dass diese Heimatfreundin und Ur-Roetgenerin mit dem »HeuGeVe-Preis 2025« des Heimat- und Geschichtsvereins Roetgen ausgezeichnet wurde.
Nicht genug, damit verbunden wurde ihr außerdem die Ehrenmitgliedschaft angetragen und sie bekam an der Ehrenallee im Souvennweg einen eigenen Baum gepflanzt: Eine Winterlinde. Vor Ort, fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Würdigung der verdienstvollen Roetgenerin statt. Vorsitzender Werner Cosler zählte nur einige wichtige ihrer ehrenamtlichen Stationen und Tätigkeiten auf, so auch ihre Arbeit als Autorin mit zahlreichen Berichten für die »Roetgener Blätter.«
Cosler wünschte Elsbeth Küsgens, dass ihre Winterlinde (2016 Baum des Jahres) nun blühen, wachsen und gedeihen möge. Als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er die Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß. „Elsbeth ist für unser Verein und die Allgemeinheit ein kaum zu überschätzendes Geschenk“, lobte der Vorsitzende. Sie habe bei der ehrenamtlichen Arbeit erhebliche Kenntnisse über die sozialen Strukturen in Roetgen erlangt.
In seiner Laudatio ging Geschäftsführer Rolf Wilden gezielt auf die großen Verdienste der neuen Preisträgerin, die sie sich um Roetgen und den HeuGeVe erworben habe, näher ein. »Wer etwas über die Leute in Roetgen wissen möchte, da gibt es nur eine Adresse: Elsbeth Küsgens«, so Wilden. Seit 2013 ist sie Mitglied im Verein. Ihre Beiträge in den »Roetgener Blättern« wie »Mode im Wandel der Zeit«, »Das Damenschneiderhandwerk«, »Schulwesen im Monschauer Land«, »Kriminalfälle« seien hinlänglich bekannt.
»Dieser Preis ist für mich eine große Ehre«, bedankte sich die Preisträgerin bei den zahlreich erschienenen Heimatfreunden vor Ort. Und ihr war klar: »Andere hätten die Auszeichnung auch verdient gehabt.« Ihr besonderer Dank galt Laudator Rolf Wilden, der hatte ihr von Herzen gewünscht, dass die Winterlinde viele Blätter tragen möge. In der Ehrenallee des Vereins blüht, wächst und gedeiht es weiter. Dort stießen die Besucher auf die siebte Preisträgerin an.


