Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif
Region (Fö). Am kommenden Montag, 23. März, wird man bei fast allen Apotheken auf verschlossene Türen treffen. Apothekerkammer und Apothekerverband Nordrhein haben alle Apotheken aufgerufen, am 14. Juni auf dem Burgplatz in Düsseldorf aktiv gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung zu demonstrieren.
»Das Apothekensterben ist groß, auch wenn es bei uns in der Region noch halbwegs erträglich ist«, weiß Andreas Hündgen, Inhaber der Ahorn-Apotheke in Simmerath. Es gebe aktuell weniger Apotheken als vor der Wiedervereinigung. »Bessere Rahmenbedingungen können diesem Trend entgegenwirken«, hoffen die Apotheker.
Zudem passen Kosten und Honorare längst nicht mehr überein. »In den letzten zehn Jahren haben wir keine Honorarerhöhung erfahren, die Kosten sind hingegen um 60 Prozent gestiegen«, moniert Hündgen.
»Wir demonstrieren in Düsseldorf, aber auch in Berlin, Hannover und München für die im Koalitionsvertrag zugesagte Honorarerhöhung und gesetzlich feste, regelmäßige Anpassungen, damit die Versorgung in allen Landesteilen erhalten bleibt«, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.
Daher bleiben am Montag, 23. März, die Apotheken geschlossen - Marien- und Victoria-Apotheke in Imgenbroich übernehmen den Notdienst.
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