Special Olympics erstmals im Hohen Venn
Ostbelgien (Fö). Vom 13. bis 16. Mai 2026 steht Ostbelgien ganz im Zeichen des inklusiven Sports: Erstmals in ihrer Geschichte richtet die Region die nationalen Sommerspiele von »Special Olympics Belgium« aus. Die Wettbewerbe verteilen sich auf die Austragungsorte Malmedy, Spa und Bütgenbach im Hohen Venn.
Mehr als 3.500 Athleten mit geistiger Beeinträchtigung werden an den Wettbewerben teilnehmen, unterstützt von rund 1.200 Trainern sowie 2.000 Freiwilligen täglich. Auf dem Programm stehen rund 20 Sportarten, darunter Leichtathletik, Schwimmen, Basketball und Fußball. Mit dabei sind mit Mandy Präkels, Sonja Kather, Raquel Eischet, Dirk Winter, Hendrik Ritter und Markus Knein sechs Athleten aus dem Monschauer Land, die für den BSC Obstbelgien an den Start gehen.
Dass die Spiele nun zum ersten Mal in Ostbelgien stattfinden, hat eine längere Vorgeschichte. Die Idee entstand 2023, als Special Olympics Belgium eine Charta mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den ostbelgischen Gemeinden unterzeichnete. Für den begleitenden Sportclub Ostbelgien (BSC Ostbelgien) sind es ganz besondere Spiele. Delegationsleiter Alex Langer erlebt die Wettkämpfe nach mehr als 30 Teilnahmen erstmals in der eigenen Region. »Die Erwartungshaltung ist immer sehr groß«, sagt er. »Aber dadurch, dass es jetzt in unserer Region stattfindet, spüre ich, dass es bei den Athleten, aber natürlich auch bei den Betreuern und Verantwortlichen anfängt zu kribbeln.«
Obwohl die Wettkämpfe auf mehrere Orte verteilt sind, legt der BSC Ostbelgien großen Wert auf das Gemeinschaftserlebnis. Die Delegation wird wie gewohnt gemeinsam untergebracht sein – denn, so Langer: „Nicht nur das Sportliche zählt, sondern auch alles, was drumherum ist.« Zudem erwartet er regen Zuspruch aus der Bevölkerung: »Viele Verwandte, Freunde und Bekannte haben schon gefragt, wann und wo die Wettbewerbe stattfinden.«
Details zum Programm gibt es auf https://special-olympics.be/

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