

Steckenborn (Fö). Eines haben Initiatoren wie Spendenempfänger gemeinsam: Ihre Besonderheit sorgt für ein immer größeres Einzugsgebiet. Busgruppen aus Köln und Gästebucheinträge auf Chinesisch zeigen, wie beliebt die vierte Auflage des Steckenborner Krippenweges war. Dass man an den Wochenenden auch für das leibliche Wohl der vielen großen und kleinen Spaziergänger sorgte, die den Weg entlang von 67 Krippen für einen Familienausflug nutzten, ließ die Spendensumme auf stolze 7000 Euro anwachsen.
Der Förderkreis »Hilfe für krebskranke Kinder« am Aachener Klinikum leistet seit über 40 Jahren verlässliche Unterstützung bei der Betreuung und Beratung von Eltern und Familien krebskranker Kinder. Der Verein muss seine Arbeit ausschließlich aus Spenden finanzieren.
Der Verein konnte dank einer Erbschaftsspende in der Nähe zum Klinikum ein Haus erwerben, das noch umfangreich renoviert werden muss, damit ein Gästehaus mit zwei Appartements entstehen kann, die von Eltern während der Behandlung ihrer Kinder genutzt werden können.
Auf der Station im Klinikum selbst stehen insgesamt 22 Betten für Kinder vom Säuglings- bis jungen Erwachsenenalter zur Verfügung - für stationäre und ambulante Patienten. »Weil unsere Behandlung individueller und spezieller wird kommen Betroffene von weit her - besonders diesen Familien wollen wir eine nahe Unterkunft anbieten«, so Susanne Göschel. Auch Avatare, die statt des erkrankten Kindes im Klassenzimmer ist und den Unterricht digital an das Kind überträgt, hat der Förderkreis angeschafft.
»Wie die Eifel uns unterstützt ist beeindruckend«, unterstreicht sie. Vielfältige Initiativen bedenken den Förderkreis - wie auch zum dritten Mal die Krippenweg-Initiatoren: Nach 1200 und 2000 Euro nun eine noch größere Summe von 7000 Euro.



