

Region (Fö). 70 Jahre gibt es sie schon, die »Menschenrechte« der Vereinten Nationen. »Damals - kurz nach dem Zweiten Weltkrieg - war das eine großartige Errungenschaft«, weiß Städteregionsrat Helmut Etschenberg. »Wie bedeutsam sie heute noch sind, lässt sich an den vielen Krisenherden unserer Zeit erkennen.«
»Zum Glück ist der Krieg in Mitteleuropa lange vorbei. Gerade deshalb ist es aber besonders wichtig, die Menschenrechte in den Köpfen und Herzen junger Menschen zu verankern«, unterstreicht Dr. Nina Mika-Helfmeier, die Leiterin der Stabsstelle für Kultur der Städteregion Aachen. Gemeinsam mit der Agentur »Magnum Photos« und der RWTH Aachen hat sie einen »Foto-Koffer« entwickelt, der die Menschenrechte in den Klassenraum bringt.
70 beeindruckende Fotografien hat die bekannte Fotoagentur, die mehrfach im Monschauer Kunst- und Kulturzentrum ausgestellt hat, in Bilderpaaren zusammengestellt. »Die Bilder sind so ausgesucht, dass Einhaltung oder Missachtung der Menschenrechte exemplare durch eine Momentaufnahme dokumentieren und im direkten Vergleich zur Diskussion darüber verleiten«, erklärt Andréa Holzherr von Magnum Photos.
Unter der Leitung von Christian Kuchler haben Studenten des Institutes für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen ein pädagogisches Begleitheft erstellt. Es soll helfen, Menschenrechte in Kontekt zu aktuellen geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Situationen zu stellen.
Der Foto-Koffer wird allen Schulen und anderen Bildungseinrichtungen wie etwa auch Museen ab Anfang März zur Verfügung gestellt.
Zudem wird es einen einführenden Workshop für Pädagogen geben.
Infos und Anmeldung dazu per E-Mail an nina.mika-helfmeier@staedteregion-aachen.de
Alles Wissenswerte zum Projekt »Foto-Koffer« gibt es auf www.staedteregion-aachen.de/kultur



