Thomas Förster

Spitzenmedizin mit 6 Millionen Euro gefördert

Simmerath. Die Investitionen in modernste Medizintechnik, innovative Robotik und zukunftsfähige Infrastruktur stärken gezielt die führenden medizinischen Schwerpunkte der beide Standorte der Artemed Gruppe im Rheinischen Revier: die Wirbelsäulenchirurgie und Gastroenterologie im Klinikum Düren Düren sowie die Endoprothetik in der Eifelklinik Simmerath. Mit dem A usbau robotergestützter Operationsverfahren setzen die Kliniken neue Impulse für eine hochpräzise, qualitätsorientierte und zukunftssichere Patientenversorgung.
Zukunftsinvestition in Millionenhöhe: Artemed Gruppe stärkt Spitzenmedizin im Rheinischen Revier mit rund 6 Millionen Euro Fördergeldern - in der Eifelklinik wird in das Zentrum für Endoprothetik investiert.

Zukunftsinvestition in Millionenhöhe: Artemed Gruppe stärkt Spitzenmedizin im Rheinischen Revier mit rund 6 Millionen Euro Fördergeldern - in der Eifelklinik wird in das Zentrum für Endoprothetik investiert.

Bild: Archiv

Simmerath. Wenn eine Region im Wandel ist, brauchen die Menschen Orte, auf die sie sich verlassen können. Im Rheinischen Revier, wo der Strukturwandel ganze Lebensentwürfe, Arbeitswelten und Gewissheiten verändert, gehört ein starkes Krankenhaus genau dazu. Es ist das Versprechen, dass Hilfe nah ist, wenn es darauf ankommt: für die Patientin vor der lang ersehnten Hüftoperation, für den Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und für Familien, die sich auf eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau verlassen wollen. Genau dieses Versprechen wird jetzt dauerhaft gestärkt.

Die Artemed Kliniken in Düren und Simmerath haben im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) Förderzusagen von insgesamt rund sechs Millionen Euro erhalten. Das ist ein klares Signal für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit beider Standorte. Die Mittel sichern nicht nur moderne Medizin, sondern auch qualifizierte Arbeitsplätze, Ausbildung und medizinische Kompetenz in der Region. Damit sind die Kliniken eine verlässliche Konstante in Zeiten des Umbruchs.

Dass dieser Erfolg gelungen ist, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter strategischer Planung. Lange bevor die Fördermittel abgerufen werden konnten, hat die Artemed Gruppe gemeinsam mit den Chefärztinnen und Chefärzten den Investitionsbedarf analysiert, medizinische Schwerpunkte definiert und tragfähige Konzepte erarbeitet. Als sich das Förderfenster öffnete, waren die Kliniken vorbereitet: Durch ein außergewöhnlich schnelles Antragsmanagement konnte die Krankenhausträgerin die Mittel in Rekordzeit binden. Sie fließen ausnahmslos in innovative Neuanschaffungen, die das medizinische Spektrum beider Standorte gezielt erweitern.

Klare Bestätigung der Spitzenmedizin und gezielte Förderung der Fachabteilungen

Die Zuweisungen spiegeln die medizinische Exzellenz der Chefärzte und ihrer Teams wider: Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie am Artemed Klinikum Düren: Unter der Leitung der Chefärzte PD Dr. Per Trobisch und Dr. Samir Smajic ist die Wirbelsäulenchirurgie in Düren seit Langem der führende Versorger im gesamten regionalen Einzugsgebiet. Die bewilligten Fördermittel von rund 4,29 Millionen Euro stärken diesen Schwerpunkt erheblich: Gefördert werden ein hochentwickelter OP-Roboter für die Wirbelsäulenchirurgie, ein innovatives EOS-Ganzkörper-Röntgensystem sowie zwei hochmoderne mobile digitale C-Bögen für die intraoperative Bildgebung.
Klinik für Gastroenterologie am Artemed Klinikum Düren: Unter der chefärztlichen Führung von Dr. Markus Schaaf, der die Abteilung vor rund einem Jahr übernommen und seither mit großer Dynamik und wegweisenden Impulsen neu aufgestellt hat, gelang ein weiterer strategischer Erfolg: Die Förderung eines zusätzlichen hochmodernen Endoskopieturms ist der direkte Lohn für diese zukunftsweisende Weiterentwicklung und den spürbaren Ausbau des endoskopischen Leistungsspektrums.
Zentrum für Endoprothetik an der Eifelklinik St. Brigida Simmerath:

Das traditionsreiche Endoprothetikzentrum (EPZ) unter der Leitung von Chefarzt Dr. Andreas Bell, Dr. Daniel Kämmer und Dr. Niklas Reimers gilt seit über einem Jahrzehnt als größte und wichtigste Anlaufstelle für Gelenkersatz in der gesamten Region. Mit der Förderung investiert die Klinik bereits in ihr zweites robotisches System. Simmerath widmet sich seit vielen Jahren intensiv der wissenschaftlich fundierten Prozess- und Ergebnisqualität, und der erneute Ausbau der Robotik festigt diesen Qualitätsvorsprung nachhaltig. Ergänzt wird die Förderung durch zwei hochmoderne Sterilisatoren zur Kapazitätserweiterung sowie eine umfassende Erneuerung der IT- und Netzwerkinfrastruktur.

Zudem sichern beide Häuser ihre Krisenresilienz und Betriebskontinuität durch geförderte Erneuerungen von Notstromaggregaten ab.

Hightech in Expertenhand

Ein klarer Schwerpunkt der Neuinvestitionen liegt auf roboterassistierten chirurgischen Systemen. »Modernste Robotik ersetzt nicht den Menschen. Sie gibt unseren herausragenden Operateurinnen und Operateuren vielmehr das feinfühligste und präziseste Instrument an die Hand, das die Spitzenmedizin aktuell bereithält«, betont die Geschäftsführung. »Ein Roboter agiert niemals eigenständig, sondern setzt den chirurgischen Plan des Operateurs mit Submillimeter-Genauigkeit um. Insbesondere in Simmerath belegen unsere Qualitätsdaten seit Jahren, dass der gezielte Einsatz innovativer Systeme das Gewebe maximal schont, Komplikationsraten senkt und die Genesung beschleunigt. Wenn exzellente ärztliche Expertise auf modernste Technologie trifft, profitieren am Ende immer die Patientinnen und Patienten.«

Mit der gezielten Förderung ihrer medizinischen Schwerpunkte verfolgen die beiden Standorte eine gemeinsame Strategie: Hochspezialisierte Leistungen sollen dort weiterentwickelt werden, wo bereits besondere Expertise, langjährige Erfahrung und etablierte Versorgungsstrukturen bestehen. Die enge Zusammenarbeit innerhalb des Klinikverbundes ermöglicht es, Kompetenzen zu bündeln und Synergien standortübergreifend zu nutzen.

Dass der Zuschlag in diesem Umfang an Düren und Simmerath ging, unterstreicht die Handlungsstärke der Artemed Gruppe: Während vielerorts noch über Strukturkonzepte diskutiert wird, schafft der Träger durch proaktive Planung und rasche Umsetzung greifbare Realitäten. Die Fördermittel sind ein starkes Vertrauensvotum von Bund und Land in die Standorte und ein echter Mehrwert für die Menschen im Rheinischen Revier, heute und für die kommenden Jahre.