Thomas Förster

Vorbereitungen für neue Rurbrücke laufen

Einruhr. Behelfsbrücke für B266 in Einruhr - Neubau bis Sommer 2028 geplant
Die Böschungsarbeiten für die Behelfsbrücke sind fortgeschritten, die Ampelschaltung optimiert - die Vorbereitungen für den Neubau der Brücke auf der B266 in Einruhr laufen.

Die Böschungsarbeiten für die Behelfsbrücke sind fortgeschritten, die Ampelschaltung optimiert - die Vorbereitungen für den Neubau der Brücke auf der B266 in Einruhr laufen.

Bild: Michael Nielen

Einruhr (Fö). An der Rurbrücke in Einruhr tut sich endlich was: Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat mit den ersten Vorbereitungen für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge der B266 begonnen. Zunächst entsteht nördlich des bestehenden Bauwerks eine Behelfsbrücke. Sie soll dafür sorgen, dass der Verkehr während des späteren Abrisses und Neubaus einspurig fließen kann.

Die ersten Veränderungen sind bereits sichtbar. Ein Teil der B266 wurde gesperrt beziehungsweise eingeengt, zudem hat Straßen.NRW eine neue Ampelanlage zur Verkehrssteuerung eingerichtet. Auch für Fußgänger gibt es eine Änderung: Da der bisherige Zugang zum Gehweg am Rursee nun innerhalb des Baufeldes liegt, wurde eine Umgehungsmöglichkeit geschaffen.

Bis die Behelfsbrücke selbst errichtet werden kann, stehen allerdings noch einige Arbeiten an. »Zunächst müssen störende Leitungen aus dem Baufeld verlegt und die Widerlager für die Behelfsbrücke hergestellt werden«, erklärt Torsten Gaber, Pressesprecher der Regionalniederlassung Ville-Eifel von Straßen.NRW. Auf diesen Widerlagern wird später die einspurige Behelfsbrücke aufliegen. Sie entsteht parallel zur B266 auf der nördlichen Seite der bestehenden Rurbrücke - also auf der Seite zum großen Parkplatz am Ortseingang von Einruhr hin.

Die Behelfsbrücke soll während der Hauptbauzeit die Verbindung aufrechterhalten und nach Angaben der Gemeinde sowohl dem Auto- als auch dem Rad- und Fußverkehr dienen. Größere Umleitungen sollen so weitgehend vermieden werden. Lediglich an vier Wochenenden sind nach der bisherigen Planung Vollsperrungen erforderlich, unter anderem wenn große Stahlträger aus- beziehungsweise eingebaut werden.

Die bestehende Rurbrücke ist eine zweifeldrige Spannbetonbrücke über den Obersee. Nach ihrem Abbruch soll an gleicher Stelle ein neues Bauwerk entstehen. Geplant ist eine rund 54 Meter lange Brücke in Stahlverbundbauweise. Im Zuge der Arbeiten wird zudem die B266 auf einer Länge von rund 250 Metern erneuert.

Der eigentliche Abbruch der alten Brücke soll nach aktuellem Planungsstand Anfang 2027 beginnen. Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Sommer 2028 vorgesehen.

Aktuelle Informationen zum Projekt stellt Straßen.NRW fortlaufend auf www.strassen.nrw.de/de/b266-ersatzneubau-rurbruecke-einruhr-projektueberblick.html bereit.