Noch ein Mal in der Liga, dann geht´s in die Vollen

Bitburger Handballer kämpfen um den Oberliga-Aufstieg

Bitburg.  Meister sind sie schon, jetzt wollen die Rheinlandliga-Handballer des TV Bitburg auch den dritten Oberliga-Aufstieg nach 2014 und ´12: Dafür müssen sie ab Ende April in einer Relegationsrunde bestehen.

Zwei der drei Partien darf die Mannschaft des scheidenden Trainers Janusz Klimek (Florian Enders übernimmt ab Sommer für ihn, wir berichteten) in der heimischen Edith-Stein-Halle austragen. "Das ist natürlich ein Riesenvorteil. In den Spielen dürfte jeweils die Tagesform entscheiden. Wenn man dann die eigenen Fans im Rücken hat, könnte das die entscheidenden Prozente geben", glaubt der TVB-Coach. Doch bevor man am Samstag, 30. April, ab 18 Uhr, den Pfalz-Vertreter TSV Iggelheim empfängt, soll die Konzentration im finalen Meisterschaftsspiel in der Rheinlandliga vor heimischer Kulisse gegen den TuS Weibern (Samstag, 18 Uhr) noch einmal geschärft werden.

Klimek erwartet klare Reaktion

Nach der jüngsten 27:32-Niederlage beim Tabellenzweiten HSC Schweich erwartet Klimek gegen das Schlusslicht eine klare Reaktion: "Die Jungs müssen hier wieder zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Wenn wir dieses Spiel nicht ernst nehmen, könnte es eine Woche später sehr gefährlich werden. Wir müssen einfach die Spannung hoch halten." Außerdem, so der Bitburger Übungsleiter weiter, habe man eine Verantwortung gegenüber anderen Teams in der Liga, kämpft Weibern doch noch um den Klassenverbleib. Akteure, die angeschlagen sind, will Klimek freilich nicht einsetzen. Möglich ist deshalb, dass Stefan Steinbach (Oberschenkelprobleme) und Pascal Wolff (Kniebeschwerden) am Samstag nicht zum Einsatz kommen. Nur allzu gerne würde Klimek seinem Nachfolger nicht nur "eine richtig geile Truppe" übergeben, sondern auch einen Aufsteiger. Wie wichtig der erneute Sprung in die vierthöchste Liga des Deutschen Handball-Bundes wäre, weiß er nur zu genau: "Gespräche mit potenziellen Neuzugängen, die man einfach eine Etage höher braucht, wären dann sicher erfolgreicher." Die Konkurrenz in der Aufstiegsrunde will er auch mit Hilfe von Videomaterial, das Florian Enders besorgen will, nach dem Weibern-Spiel genau studieren.

Das Programm

Nach dem Auftaktmatch gegen Iggelheim geht es mit einem zweiten Heimspiel weiter: Am Donnerstag, 5. Mai, 18 Uhr (Christi Himmelfahrt), gibt Rheinhessen-Meister TG Osthofen seine Visitenkarte in der Bierstadt ab. Nur zwei Tage später, Samstag, 7. Mai, 18 Uhr, folgt das abschließende Duell im Saarland beim früheren Bundesligisten TV Niederwürzbach. "In den zwei Heimspielen wollen wir möglichst gewinnen. Dann könnten wir schon durch sein", lässt Klimek durchblicken; die ersten Beiden der Relegationsrunde steigen nach den insgesamt sechs Gruppenspielen auf. Was seine Zukunft als Trainer angeht, gebe es noch nichts Neues, sagt Klimek. Der 53-Jährige plant, eventuell gar nicht mehr als Coach einzusteigen. "Bis jetzt habe ich noch keine Anfrage erhalten und ehrlich gesagt hoffe ich auch, dass es so bleibt. Dann muss ich mir auch gar keine weitere Gedanken darüber machen", so der in Luxemburg lebende, frühere polnische Erstligaspieler abschließend.AA

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.