Herbert Fandel hört als Schiri-Boss des DFB auf

Kyllburger nennt persönliche Gründe

Kyllburg. Seit knapp sechs Jahren steht er an der Spitze der deutschen Spitzen-Referees: Der Kyllburger Herbert Fandel ist Vorsitzender der Schiedsrichterkommission. Noch. Wie der 51-Jährige nun via www.dfb.de preisgab, tritt er nach Ende der Saison von der vordersten Front ab und zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück.

"Dieser Schritt ist seit geraumer Zeit gereift und das Ergebnis intensiver Überlegungen. Dabei spielen in erster Linie persönliche Gründe eine entscheidende Rolle", sagt er im Interview. "Meiner Ansicht nach haben wir in den vergangenen Jahren wichtige Schritte zur Professionalisierung des deutschen Schiedsrichterwesens getan", so Fandel weiter. Bis zum DFB-Bundestag im November bleibt er noch offiziell gewählter Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses. "Diese Funktion werde ich natürlich auch weiterhin mit großem Engagement ausüben." Zudem bleibe er Mitglied der UEFA-Schiedsrichterkommission. Außerdem lässt er durchblicken: "Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, auch weiterhin Verantwortung für den Schiedsrichterbereich beim DFB zu übernehmen." Bezüglich seiner Nachfolge meint der frühere Weltklasse-Schiedsrichter: "Ich bin sicher, dass wir einen geeigneten Kandidaten für diese Aufgabe finden werden."

red/aa

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.