Ski-Klub Prüm unterm Soll - Plano und Niederprüm zurück

Handball-Verbandsligist hat erst acht Spiele absolviert

Prüm. Frischen Offensivgeist und attraktiven Handball wollte Siegfried Garbe, im Sommer nach Prüm gekommener Coach, den Ski-Klub-Handballern gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Marco Ringer vermitteln. Zur Weihnachtspause fällt die Zwischenbilanz des Handballexperten eher durchwachsen aus: „Wir haben noch nicht die gewünschte Konstanz drin.“

Vom vierten Platz und 10:6-Punkten lässt sich Garbe, der früher lange Zeit Co-Trainer des Frauenhandball-Bundesligisten DJK/MJC Trier war, nicht blenden: "Wir sind nicht im Soll. Ich hatte mir mehr ausgerechnet. Unerklärlich waren für mich die Leistungen bei den Niederlagen in Morbach und bei Schweich II." Längere Verletzungsphasen der Leistungsträger Simon Jahnke und David Morgens hätten sich nicht nur in diversen Spielen negativ bemerkbar gemacht, sondern auch im Training, wie Garbe zu verstehen gibt: "Wenn der eine oder andere aus den Top sieben weg bricht, schlägt sich das dann auch hier in der Intensität nieder."

Strammes Programm im neuen Jahr

Da das fürs Wochenende geplante Spiel in Igel auf Sonntag 10. Januar, 17.30 Uhr, verlegt wurde und zuletzt gegen die HSG Saarburg/Konz kein Schiedsrichter kam, müssen die Ski-Klub-Handballer im neuen Jahr noch 14 Mal ran. "Uns erwartet ein dicht gedrängtes Programm", weiß der Coach. Umso mehr freut er sich auch auf Didier Niederprüm und Michel Plano, die nach jeweiligen Pausen wieder voll zur Verfügung stehen wollen. Garbe will dem Team seine Idee, mitreißenden Handball zu bieten und so auch das Publikum zu begeistern, im weiteren Saisonverlauf noch näher bringen. Seine hohen Ambitionen werden auch in den frühzeitigen Planungen für eine mögliche, gemeinsame Saison 2016/17 deutlich: Bereits am kommenden Donnerstag sitzt er mit den SKP-Verantwortlichen zusammen, um über die Zukunft zu sprechen.

Bleibt Garbe in der neuen Saison?

Sollte er zur neuen Runde bleiben, will er zwei, drei potenzielle Neuzugänge an Land ziehen und um den Aufstieg in die Rheinlandliga mitspielen - das macht der in Ralingen lebende und in Trier als Pädagoge tätige Garbe im Vorfeld gegenüber www.wochenspiegellive.de deutlich. Die Zusammenarbeit mit seinem Trainerkollegen Ringer, der sich seit der Verpflichtung Garbes wieder mehr aufs Mitspielen konzentrieren kann, scheint gut zu funktionieren. "Wir tauschen uns immer wieder intensiv aus und funken auf einer Wellenlänge", betont Garbe. AA

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