Mutmaßliche Wilderer flüchten mit Pickup

Jagdaufseher bricht Verfolgung aus Sicherheitsgründen ab

Bad Münstereifel. Am Montagabend, 6. Januar, 22 Uhr, erhielt ein Jagdaufseher im Bad Münstereifeler Ortsteil Mahlberg Kenntnis von Schüssen in dem von ihm betreuenden Revier. Sofort fuhr der 47-Jährige zur genannten Örtlichkeit.

Dort erkannte der Jagdaufseher einen stehenden, schwarzen Ford Pickup Ranger mit eingeschaltetem Licht, in dem zwei Personen saßen. Als er mit seinem Fahrzeug von hinten auf den Pickup zufuhr, setzte sich dieser in Bewegung. Mit hoher Geschwindigkeit verfolgte nun der Jagdaufseher das flüchtende Fahrzeug über eine Wiese in Richtung einer Landstraße. Von einer zirka zwei Meter hohen Böschung "übersprang" der Fahrer des Pickups mit seinem Fahrzeug diese Landstraße. Um mögliche Gefährdungen Unbeteiligter auszuschließen, brach der 47-Jährige die Verfolgung der vermeintlichen Wilderer ab und informierte umgehend die Polizei. Während seiner Verfolgung konnte er aufgrund der Fahrweise des Flüchtigen mehrere Stücke Rotwild auf der Ladefläche des Pickup erkennen. Es wurde Strafanzeige wegen Jagdwilderei erstattet.

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