Bahnhöfe werden barrierefrei umgebaut

Aufnahme in Modernisierungsprogramm

Blankenheim-Wald. Gute Nachricht für die Bahnhöfe in Blankenheim-Wald und Dahlem: Nach Mitteilung der SPD-Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel werden die Bahnhöfe Blankenheim (Wald) und Dahlem barrierefrei umgerüstet. Dies geschieht im Zuge des von der Koalition begonnenen Modernisierungsprogramms. Damit gehören die beiden Bahnhöfe zu den insgesamt 108 kleinen Bahnhöfen, die bundesweit in den nächsten Jahren im Rahmen dieses Projekts gefördert werden.

Der Schwerpunkt dieses Programms liegt auf Stationen mit weniger als 1.000 Ein- und Aussteigern pro Tag. Dabei werden Verbesserungen in den Bereichen barrierefreie Wegeleitung, Kundeninformationsanlagen, stufenfreie Bahnsteigzugänge und optimierte Bahnsteighöhen umgesetzt. Die geförderten Bahnhöfe zeichnen sich durch die Nähe zu sozialen Einrichtungen, wie die Jugendherberge in Blankenheim oder die Katholische Grundschule in Dahlem, aus. Insgesamt finanziert der Bund mit 80 Millionen Euro die Hälfte der Fördersumme, welche dann von den jeweiligen Ländern ergänzt wird, so dass sich 160 Millionen Euro für die Förderung von kleinen Bahnhöfen ergeben. Der Umbau in Blankenheim wird vom Bund mit 5.435.000 Euro gefördert, der in Dahlem mit 2.160.000 Euro. Helga Kühn-Mengel: „Ich freue mich, dass die Bahnhöfe in Blankenheim (Wald) und Dahlem durch den Bund mit insgesamt fast 7,6 Millionen Euro modernisiert und damit zukunftsfähig gemacht werden.“

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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