Bitburger Housing: Entwicklung zum neuen Stadtquartier startet
Das ehemalige Housing-Gelände in Bitburg ist offiziell an die neuen Eigentümer übergegangen. Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags im April und der Zahlung des Kaufpreises im September befindet sich das rund 56 Hektar große Areal seit Oktober 2026 in deren Besitz.
Die Stadt Bitburg übernimmt das ehemalige Kindergartengebäude und die Sportanlagen, der Eifelkreis Bitburg-Prüm die ehemalige High School mit Turnhalle. Straßen, Wege und Leitungsnetze gehören dem Zweckverband Flugplatz Bitburg. Das übrige Gelände ging an die Objektgesellschaft Bitburg Housing GmbH.
Ein Schwerpunkt der Entwicklung ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Für 100 geplante Sozialwohnungen sowie öffentliche Einrichtungen wie Schule, Kindertagesstätte und Sport- und Freizeitanlagen gewährte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen Kaufpreisnachlass von rund fünf Millionen Euro.
Baurecht soll bis 2028 geschaffen werden
Die Stadt Bitburg und der Zweckverband Flugplatz Bitburg haben die erforderlichen Bauleitplanverfahren bereits eingeleitet. Diese sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Parallel werden die Erschließungsmaßnahmen geplant. Für Planung und öffentliche Erschließung wurden Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 75 Prozent in Aussicht gestellt.
Das städtebauliche Konzept wurde im Oktober 2026 beschlossen. Bis Jahresende sollen die weiteren Planungen einschließlich Finanzierungs- und Wärmekonzept konkretisiert werden.
Im ersten Halbjahr 2027 soll die Entwicklungsgesellschaft Bitburg Housing GmbH als Zusammenschluss der Projekt- und Objektgesellschaft das Gelände übernehmen. Gemeinsam mit dem Zweckverband, kommunalen Banken, E.ON und der Quartiersmanufaktur als Projektentwickler sollen die Baufelder in den kommenden 15 Jahren entwickelt und die Flächen vermarktet werden.

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